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Die weiße Tonne von Wittenberge ist in Sicht. Dort laufen wir auch ein.Seit neustem steht auch die Wasserschutzpolizei da und will unsere Führerscheine sehen. Mittlerweile sind schon 50 Liter durchgelaufen. Es ist eine günstige Gelegenheit in dem ruhigen hafen die Fahrtanks wieder aufzufüllen. Nach dem Auftanken und dem traditionellen "im-Boot-hin-und-her-räumen" geht es weiter mit abgestimmten 15kn stromaufwärts, nonstop bis Tangermünde.

Tangermünde bei km 388
Eine Idylle begrüßt uns. Wir beschließen hier unser Nachtquartier einzurichten. Das Bier schmeckt - kostet seit eh und je eine Mark - zum Abendbrot gibt's Bockwurst. Auf der grünen Wiese bauen wir unser Zelt zwischen alten Trailern auf und bezahlen 10 Mark für die Übernachtung, anschließend wird das Boot für morgen präpariert. Um es nicht jedesmal zu wiederholen: Dazu gehört Taxi rufen, Tanks auffüllen, Kanister ins Boot schleppen, Öl auffüllen. Die schwierigste Passage ist für mich jedesmal mit den vollen Kanistern über unebenes Terrain und den wackeligen Steg zu balancieren, immer Gefahr laufend baden zu gehen. Irgendwie haben wir das Gefühl duschen zu müssen, aber Fehlanzeige. Ein mit Kaltwasser bestückter Wasserhahn über einem 10Liter Waschbecken kann weniger überzeugen und so beschränken wir uns heute mal aufs Zähne putzen, mit dem festen Willen aber spätestens morgen dann zu duschen.
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