Für die freundliche Genehmigung des Autors sei an dieser Stelle mein herzlicher Dank ausgesprochen
Disclaimer und License: Diese FAQ setzt sich zusammen aus den Beiträgen des Altmercedesfahrer-Forums (http://f1.parsimony.net/forum1221/) bzw. des W116-Forums http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.cgi?USER=user_89363 und früher http://www.f21.parsimony.net/forum37312/. Der Autor dieser Zusammenstellung ist Kajetan Hinner (Kajetan@Hinner.com; http://www.hinner.com). Ich übernehme keine Haftung für Gültigkeit, Rechtmäßigkeit, Funktionieren der hier gesammelten Tips und distanziere mich ausdrücklich vom Inhalt aller Links. Dies soll ein Hilfeangebot für alle Besitzer von Mercedes-Oldtimern sein und nichts weiter. Noch einmal: Es versteht sich von selbst, daß ich keinerlei Garantie auf die hier gelisteten Tips geben kann. Alle Information wird unabhängig wiedergegeben, wie sie mir sinnvoll erschien. Ich spreche auch für die hier zitierten Autoren, die selbstverständlich auch keine Garantie für das Funktionieren ihrer Tips geben. Für den Inhalt von Links übernehme ich keine Verantwortung, ebenfalls nicht für den Inhalt von Kaufempfehlungen oder Firmenadressen. Wenn jemand irgend etwas nicht paßt, bitte ich um kurze Mail und erst dann um eine Anklage.
Die Rechtschreibung von Beiträgen wurde korrigiert. Nicht alle Artikel sind vollständig zitiert worden. Beleidigungen wurden gekürzt. Email Adressen wurden angegeben, soweit sie vom Verfasser angegeben wurden.
Wer nicht damit einverstanden ist, in dieser FAQ zitiert zu werden bzw. seine Email-Adresse zu finden, meldet sich bitte bei mir (Kajetan@Hinner.com), Homepage: http://www.hinner.com
Ansonsten ist diese FAQ als Zusammenstellung geschützt und darf nicht kommerziell vertrieben werden. Für eine Spiegelung oder einen Abdruck muß beim FAQ-Maintainer um Erlaubnis gefragt werden (mailto: Kajetan@Hinner.com).
Ursprünglich wollte ich eine reine W116 FAQ machen, aber in diesem W116 Forum geht der W116 schon fast gegenüber anderen MB unter. Schade auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind viele Fragen übertragbar und beim Durchsuchen der FAQ findet sich mit Sicherheit der eine oder andere nützliche Hinweis.
Diese FAQ habe ich deshalb zusammengestellt, damit viele Fragen und Diskussionen (Frage-Antwort-Zyklus) nicht doppelt und dreifach ablaufen, v.a. zu Verbräuchen, häufige Fehler, etc.
Bis jetzt ist der Zeitraum vom 23.12.99 bis 10.32000, sowie 22.62000 bis 14.72000 (MB) und 13.4.-15.72000 und 16.1. bis 5.3. 2002 (W116-Forum) eingearbeitet. Wenn ich Zeit habe, werde ich im Archiv weiter zurückgehen und noch mehr einarbeiten. Insofern ist dies eine erste Version, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Eine größere Umgliederung wird dann auch stattfinden. Außerdem werde ich das Format ändern (offenbar eignet sich Word97 nicht für eine FAQ).
Bitte weist mich auch auf Fehler hin!
7.32002, Kajetan Hinner
W116 und Daimler-Benz FAQ, V0.6
Allgemeiner Teil
Typenkunde
H-Kennzeichen
Steuern
Katalysator und Schlüsselnummern
ASU-Plakette
Oldtimer-Versicherung
Anschnallpflicht
Lange Standzeit
Vorderachse
Kupplung verschlissen?
Öldruck
190D
Wasserpumpe
Kühlerdicht
Biodiesel
Aldi Tafelöl
Vollsynthetisches Öl, Additive, Bleizusatz, etc
Verbrauch
W115
W116
W123
W124
W126
W201
Langlebigkeit und Laufleistung
Innenraum
Färben
Reinigung
Lederpflege
Schlösser
Hifi-System
Werkstattbuch
Modellautos
W126
Schrauber-Tips
Fahrersitz
Abdeckplane und Regenschutz
Dachhimmel
R107
Airbag
W108
Kupplung und Schaltgetriebe
W108/W109 Vorbau
Lenkung knackt
Autogas, Erdgas
Gurte hinten
W114/W115 (Strich 8), 1968-1976
Woher kommt der Name Strich-8?
Ausbau Instrument 5
Def. Lüftungsgebläse5
Kotflügel 1. Und 2. Serie
Zündanlage
Automatik
Automatik-Öl
Automatik, Getriebe, div
Stoßdämpfer
Lautes Geräusch von hinten/unten mit Verzögerung - Radlagerschaden?
Radlager wechseln
Zylinderkopf
Nockenwelle
Bleizusatz
Höherlegung
Motortyp
Anlasser 200D (1975), W115
Benzinpumpe 250CE/8 ´71
Vergaser
Thermostat
W111
W115
Nebelschlußlicht für w115 Bj1974
Motor von W123
Kaltstartproblem
Größerer Tank
W116
Typenschild
Unterschied M116/M117
Unfreiwillige Geschwindigkeitsbeschränkung
Gasannahme
Auto schüttelt und rüttelt
Motor klingelt und klappert
Farbpalette
Armaturenbrett
Automatik
Vorderachse
Kurbelwelle
Klimaautomatik
Windschutzscheibe einbauen
Fensterheber 2
Schiebedach
Schaden vom langen Stehen?
Sprit: Super-Plus
W123, 1976-1985
ABS-Anlage
Felgen
Ventilspiel
Zitternder Öldruckmesser
W124, 1985-1995
Dröhnen
Öldruck
Quietschen hinten 7
W124 Kombi
Doppelrollo
Hidden Feature: Heckscheibenwischer 8
W126
Motor
Zylinderkopfdichtung
Vorderachse
Ölwechsel
Thermostat
Scheibenwischer
Fensterheber
Fußmatten
Holzverkleidung
Gardinen
Korrossionsschutz
Hidden Features
W201 (190)
Bereifung
Stoßdämpfer
Instrument
Zündschloß
Motor stirbt nach kurzer Zeit ab
Elektrischer Fensterheber defekt
Hifi-System
Lautsprecher-Kabel
W201 Kombi?
Gebrauchtwagen, Ersatzteilversorgung, Preisniveau, etc.:
Preise
Reifen
Reifenwechsel
Weißwandreifen
Reifenwechsel - Unbedenklichkeitsbescheinigung2
W107
W108/W109
W116
Alltagstauglichkeit
Kosten
Kaufberatung2
300SD
Katalysator
W123
Kaufen?
Katalysator
W124
300 Turbodiesel
W126
Finger weg von Fahrzeugen vor 09/87!
Motorüberholung /p>
W201 (190)
Kaufen?
Katalysator
190E 2.6
Geschmacksfrage und Wiederverkauf
Links
mit Bildern unter http://www.dbdepot.de/service/typen.html
Motor- und Karosserie-Bilder unter http://www.zwoachzig.de
Farbtabelle unter: http://www.strichacht.de/farb.html
R/C 107: 1971-1989
W108 / W109 "Alte S-Klasse": 1965-1972
W110 / W111 / W112 Limousine "Heckflosse": 1959-1967
W111 / W112 Coupé / Cabriolet: 1962-1972
W113 "Pagode": 1963-1972
W114 / W115 "Strich Acht": 1968-1976
W116: 1972-1980
C/T/W123: 1976-1985
C/T/W124: 1985-1995
C/W126: 1980-1991
R129: 1989-2001
C/W140: 1991-1998
W201: 1982-1993
W202: 1993-2000
C/T/W210: 1995-2002
Q: 220Seb Bj. 65 - was heißt eigentlich das kleine "b" nach dem SE? Außerdem gibt es ja noch einen SEb Coupe - laut AI-Homepage also Typ W111. Warum heißen die dann nicht "SEC". Kann mich da mal jemand aufklären? Gibt es motormässig da große Unterschiede? (Marko Vollmer)
A: Meines Wissens ist das b als Unterscheidung zum Ponton angehängt worden, wo es das gleiche Modell ja auch schon gab. So wurde es ja auch bei den 114/115 gemacht, wo das Erscheinungsjahr angehängt wurde, und den Wagen den sehr geläufigen Spitznamen /8 gab. (Tobi, mailto:TobiMah@gmx.de)
Q: Schon seit längerem quält mich eine Frage: Kann der TÜV die H-Zulassung wieder rückgängig machen lassen? Was passiert, wenn ich mein H-Fahrzeug umbaue, z.B. anderer Motor, Bremsen, Räder etc? Wer weiß, wie so etwas gehandhabt wird? Bin auf Eure Antworten gespannt. (Lutz: mailto:leo 13@gmx.de )
A: Zunächst passiert nix, aber bei der nächsten HU. Da gibt's dann Ärger. Der TÜV ist ja auch als einziger berechtigt, Dinge einzutragen. anderer Motor und Bremsen oder Felgen sind ja eintragungspflichtig. Fährst du ohne Eintragung, bist du bei der HU dran, und wenn du's eintragen lassen willst, was sicherlich auch ohne Probleme läuft, werden sie dir die Schlüsselnummern für den Oldtimer und damit die Steuervergünstigung rausändern. Aber das ist ja auch OK, denn das H Kennzeichen soll ja auch originalerhaltene Oldtimer fördern, und nicht eine eine Gesetzeslücke zum Steuernsparen mit aufgemotzten Altmöhren schaffen. damit soll ja der Stand der Technik vor X - Jahren dokumentiert werden, was mit falschem Motor ohne Zweifel nicht geht. einzige Ausnahme dazu sind zeitgenössische umbauten, z.B. der getunte 300 SEL 6,8 von AMG, das geht dann wohl. (Tobi: mailto:tobimah@topmail.de )
Q: Muß das Gutachten für die H-Zulassung eigentlich vom TÜV gemacht werden, oder kann das auch jeder Gutachter machen? (Jens, mailto:jens@anymore.de)
A: Also das Gutachten für die Anerkennung eines Fahrzeugs als Oldtimer erstellt nur der TüV (§21c). Gleichzeitig wird eine neue Hauptuntersuchung durchgeführt, unabhängig davon, ob diese fällig ist oder nicht. War das Auto länger als max. 1,5 Jahre abgemeldet ist auch eine Begutachtung gemäß §21 (Wiederzulassung) erforderlich. Zum Anmelden ist ggf, eine AU erforderlich. Ziemlicher Papierkram und speziell Wiederzulassung als Oldtimer ist nicht gerade billig: In Nürnberg alles in allem knapp DM 500,--!!! (Micha, mailto:m.crimmann@lycosmail.com)
Q: Gasanlage & H-Kennzeichen - geht das zusammen? Wer hat Erfahrungen zu diesem Thema? Wer weiß wo meine seinen Oldie günstig umbauen kann. Z. B. in den Niederlanden und beim deutschen TÜV abnehmen.
A: Soweit mir bekannt, werden H-Kennzeichen nur für Fzg. im weitgehenden Original-zustand erteilt. Änderungen werden nur akzeptiert, wenn sie der Sicherheit dienen (Nachrüstung von Gurten, Warnblinker etc.) Ein H-Kennzeichen mit Gasanlage dürfte also nur für einen 123er mit Original-Gasanlage zu erhalten sein, der würde aber wohl nicht alt genug sein. (McVicar, mailto:McVicar905@aol.com)
Originalität
Q: Weiter unten im Forum ging es um die Originalität (der Farbe), und da gibt es noch ein paar Gedanken von mir. Was bitte soll wertmindernd sein, wenn ich den 116er in einer damals originalen Farbe lackiere, und der einzige Zeuge am Auto der von der Originalfarbe berichtet, das Typenschild ist? Könnte ich keine Wertminderung erkennen. Aber auch eine damals nicht lieferbare Farbe, wenns ähnlich gut gemacht ist, störte mich nicht. Ob der Benz dann "wertlos" ist, sei einmal ausdrücklich bestritten. Ich möcht nur in Erinnerung rufen: der 116er ist ein Produkt der 70er, eines Jahrzehnts, in dem es schräge Frisuren, schräge Tapeten, 10cm hohe Plüschteppiche oder gelbe und froschgrüne S-Klassen gab. Es war einfach sehr vieles erlaubt, was nach heutigen Maßstäben an Geschmacksgrenzen stößt. Aus diesem Zeitgeist heraus verstehe ich dieses Auto auch heute noch. Natürlich ist astralsilber eleganter (das fuhren damals die Verzopften), originaler allemal ist orientrot, ikonengold etz. oder eben eine schöne schräge neue Farbe (von VWgibt es da so ein neues Gold, schon gesehen?) Und etwas zweites: unser Objekt der Begierde war ja ehrlich ganz selten verbreitert, tiefergelegt, verspoilert etz. worden. Hier verstehe ich die Oldie-Fraktionen von Opel, BMWusw. die hier auf peinliche Originalität bestehen. Doch dieses Problem haben wir nicht. Das schlimmste, was einem passieren kann sind falsche Felgen und/oder Radlaufchrom. Doch wie weit kann/muß O. nun wirklich gehen? Wie sieht es mit Zubehör aus, das zwar von MB damals als SA lieferbar war, _an meinem Auto_ aber nicht original ist? (Scheinwerferreinigungsanlage, EFH, Leseleuchten im Fond, Lederausstattung, erweitertes Holz etz.) Sinkt dann der Wert des Wagens, nur weil es nicht original war? Eindeutig nein. Oder modernere Elemente: eine moderne Klima mit den Originalschaltern? moderne Fensterhebermechanik mit den Originalschaltern kombiniert? Steigert den Wert eindeutig würde ich sagen. Doch es ist noch nicht vorbei:
- was sagt ihr zu den elektrischen "klack-klack"-ZV?
- 15"-Alus im Barockdesign?
- 15"-Stahlfelgen von der 123er Langversion?
- verchromte Auspuffclips ?
- Edelstahlauspuffanlage (hält ewig) oder vom Zubehör (billiger)?
- hintere Stoßdämpfer die das Fahrzeugniveau halten, und die vollbesetzten Autos nicht mehr so "hängen"?
- Wuchtgewichte an den Alus innen geklebt und nicht außen draufgehämmert (gabs in den 70ern auch nicht)?
- ein Radio, das alt aussieht, aber modernste Technik drinnen hat?
und so weiter, und so weiter. Was ist tolerabel, was nicht? Gibt es einen Unterschied zwischen dem, was man sieht, und dem was man nicht sieht? Und wenn ja, warum?
Ich meine, es muß einfach der Gesamteindruck stimmig sein. Mein erster 116er war ein nauticblauer 450er (original: classicweiß), mit blauem Leder innen, sehr schöne 16"-Alus mit 225/245er Bereifung. Ich habe ihn echt geliebt, und für mich hatte der einen Wert. Und als mir einer reingedonnert ist und einen Totalschaden verursacht hat, war der Sachverständige der Versicherung derselben Meinung (!). Der Wagen hatte fast 300.000km runter, und ich bekam noch ca. 7.000,-- DEM für den Totalschaden. Und er war nicht original!
Also liebe Leser: worauf können wir uns einigen? (Andreas Illenberger, mailto:a.illenberger@gmx.net).
A: Zum Wert eines Autos allgemein: Ein Auto hat viele Werte: Den Sammlerwert nach Classic-Data (Wertgutachten sind allerdings auch so eine Sache), den momentanen Marktwert (ohne Käufer bringt mir das Wertvollste Auto kein Geld), den ideellen Wert für den Besitzer... Meine furchtbar pauschale Aussage bezog sich auf ersteren. Zu der Umlackierung: Wenn wirklich NUR das Typenschild von einer Umlackierung Zeugnis gibt, dann muß das Fahrzeug komplett zerlegt gewesen sein. Eine Neulackierung an sich ist in meinen Augen schon ein starker Eingriff in die Ausstrahlung eines Autos - das mag jetzt doof klingen, aber ein neulackierter Wagen sieht eben in den allermeisten Fällen nach neulackiertem Wagen aus, die originale Patina ist dahin. Mit komplett erneuerter Innenausstattung sieht es nicht anders aus - das originale Finish bekommt man praktisch nie wieder hin. Ich will jetzt keinesfalls sagen, daß man heute nicht so gut arbeiten kann, aber man sieht es eben (ich kann manchmal auch nicht genau sagen, woran, aber man merkt es meist doch irgendwie...). Wenn man um eine Neulackierung nicht herumkommt, sieht es wieder etwas anders aus - aber bevor ich irgendeine Grotte jahrelang zusammenschwarte, suche ich eben ein besseres Fahrzeug, das mit überschaubareren Maßnahmen in den gewünschten Zustand zu bekommen ist. Das ist in den allermeisten Fällen billiger - preiswerter sowieso. Ausgenommen sind Fahrzeuge von hohem ideellem Wert und sonstige Einzelstücke.
Mit neuzeitlichen Umbauten meine ich Umbauten, welche ganz grob in der zweiten Lebenshälfte durchgeführt worden sind. D.h. ein heute noch neuzeitlicher Umbau ist in 20 Jahren schon wieder historisch. Ein 116er Baujahr 1980, der 1990 auf breit/tief/hart umgestrickt worden ist, ist heute in Sammlerkreisen nicht so viel wert, wie im selben Erhaltungszustand ohne diese Umbauten. Das wird in 20 Jahren auch nicht viel anders sein, wie Beispiele von weit älteren Fahrzeugen zeigen. Mit der erwähnten EFH-Nachrüstung ist es mit originalen Schaltern alleine nicht getan, will man wenigstens die Optik wahren, denn die Türverkleidungen sind dann auch fällig (und zwar alle 4!).
Ich kann die Extranachrüstungsfachleute nicht verstehen (ebensowenig wie die meisten Grottenrestauratoren): Warum kaufen sich manche (etwas überspitzt beschrieben) einen nackten 280S in kaldoniengrün, rüsten dann 1000 Extras und einen 3,5-Liter-Motor nach und lackieren die ganze Fuhre dann noch um, weil sie schon immer von einem silbernen 350SE mit Vollausstattung geträumt haben? Billiger kommen sie damit auch nicht weg! Wenn man besondere Wünsche hat, dann muß man eben suchen, suchen und nochmal suchen! Und im Extremfall muß man dann vielleicht auch einen Kompromiß eingehen, so ist das bei Gebrauchtartikeln eben. Zurück zur Wertentwicklung: Der beschriebene Umbau wird nie den Wert erreichen, wie ein gleich gut erhaltener echter silberner 350SE.
Der Einbau von Neuteilen um Verschleiß/Beschädigungen sowie Nachrüstungen, welche gesetzlich vorgeschrieben werden, sind natürlich unumgänglich. Eine Klimaanlage auf R134a umzurüsten, fällt ebenfalls unter diese Rubrik.
Moderne Technik z.B. im Radio stört den Charakter des Wagens auch nachhaltig: Der mechanische Sendersuchlauf (funktioniert übrigens 1A) mit seinen Geräuschen gehört (nicht nur für mich) zum 116er, wie das eigentümliche Ansprechen der Unterdruck-ZV. Elektronik mag hier wie da technisch gleichwertig oder gar besser sein, sie hebt vielleicht den Gebrauchswert eines Fahrzeugs (den in 10 Jahren niemand mehr interessiert), aber keinesfalls den Sammlerwert, denn irgendwann ist das neue Radio auch wieder alt (im Sinne von veraltet), aber eben doch kein echt altes Original.
Zum in der Frage genannten Beispiel des nicht mehr originalen 450: Die 7000.- waren der Gebrauchswert. Wie bereits erwähnt, ist nicht nur der Sammlerwert nach CD ausschlaggebend, wenn man ein Fahrzeug kaufen/verkaufen will, sondern auch die Marktlage. Und da werden modische Umbauten nur so lange Anhänger haben, wie sie halbwegs aktuell sind - oder allenfalls wieder, wenn sie sehr alt sind, aber das erleben die meisten Umbauten nicht.
Die gewünschte Einigung kann es nicht geben. Das Problem ist allerdings, daß jedes Fahrzeug, das einmal von einem Umbauer bearbeitet worden ist, für einen Originaler für immer uninteressant ist, während ein Umbauer auch nach vielen Jahren der originalitätssüchtigen Pflege noch zuschlagen kann. (Heinrich Heller, mailto:heinrich.heller@gmx.de).
Q: Wieviel kostet ein W116 280SE mit G-Kat an Steuern?
A: Dieses Jahr noch 369.60 DM / Jahr. Nächstes Jahr sind es 593.60 DM (2120DM / 100ccm). Allerdings gehen die Katlosen Fz auch um das rauf (4920DM/100ccm). (Fred, 14.12000)
Q: Auf der Suche nach einem KAT für meinen W107 bin ich auf 2 Hersteller gestossen. Wurm bietet für 3000,- einen KAT nach Schlüsselnummer 14, K&M für 2000,- einen nach Schlüssel 77. Bei beiden soll sich der Steuersatz auf 13,20DM reduzieren. Wo liegt der Unterschied zwischen Schluesselnummer 14 und 77? Hat jemand Erfahrung mit dem KAT von K&M-Automobile?
A: Schlüsselnummer 77 basiert nur auf einer Ausnahmegenehmigung, ist also keine "echte" schadstoffarme Nummer. Das gleiche gilt auch für diverse Diesel-KATS für z.B. W123 Motoren, die auch nur auf 77 umgeschlüsselt werden. Diese Ausnahmegenehmigung ist relativ wackelig und die Steuern können sich in Zukunft bei 77er Nummern beispielsweise deutlich erhöhen. (Thomas, mailto:thomas@rovingsociety.com)
A: Schlüsselnummer 77 u. 14 bedeuten beide die Einstufung nach Euro1, d.h.. ab 1.12001 schon wieder Anhebung der Steuern von derzeit ca. 13DM/100ccm auf ca. 21DM/100ccm. Wurm bietet aber auch eine Nachrüstung auf E3 an, das bedeutet sogar ab 1.12004 Steuern von nur ca. 13DM/100ccm . Wenn Kat-Nachrüstung, dann auf jeden Fall auf die bestmögliche Euronorm (= E2 oder E3)! Der evtl Preisunterschied lohnt sich siehe auch die URL! http://www.motor-presse-online.de/Ratgeber/Geld/steuern/inhaltfort.htm (Karl-H.)
Q: Mir wurde gerade erzählt, daß wenn man einen Kat in einen z.B. 240d/8 einbaut, man nur zum eintragen zur au muß, danach könnte man den Aufkleber vorne eigentlich wieder abkratzen, denn danach interessiert das niemanden mehr beim Tüv, da der wagen vor 1.1.77 zugelassen wurde! Stimmt das? (Horst)
A: Stimmt absolut. Die haben damals an so eine Zusammenstellung nicht gedacht. Gilt natürlich auch für Benziner vor 1.4.69.
A: Wenn Dein Auto (trotz Kat) nicht jährlich zur AU muss, ist es sogar sehr zu empfehlen, eine eventuell vorhandene Plakette zu entfernen und auf keinen Fall mit einer abgelaufenen Plakette rumzufahren. In Oldtimer Markt war vor einiger Zeit ein Artikel zu lesen, wo ein nicht-AU-pflichtiger Volvo irrtümlich mit einer Plakette versehen worden war, der Besitzer sie nicht entfernte und schließlich Bußgeld wegen abgelaufener AU zahlen mußte - zu Recht! Die Begründung war: Wenn eine AU-Plakette am Wagen ist, muß sie auch gültig sein, denn ein Kontrolleur kann nicht ohne weiteres erkennen, ob der Wagen vor oder nach dem 1.7.69 (es war ein Benziner) zugelassen wurde. (Uli).
A: Bei der Agrippina-Versicherung gibt es eine Oldtimer-Versicherung für PKWund Motorräder, die mindestens 20 Jahre alt sind. Die Fahrzeuge dürfen nicht für den täglichen Gebrauch bestimmt sein und nur eine geringe jährliche Kilometerleistung aufweisen (< 5000 km). Außerdem müssen das Fahrzeug überdurchschnittlich gut erhalten und weitgehend im Originalzustand sein. (Kajetan Hinner)
Q: Wie verhält es sich mit der Anschnallpflicht in Oldtimern?
In meinem speziellen Fall durfte ich gestern 60,- zahlen. ich fahre einen 200/8 bj.69, vorne Gurte, hinten nicht.
Gibt es einen Stichtag? Und wenn ja, muß man die Gurte nutzen wenn welche vorhanden?
Spielt eventuell die H-nummer eine Rolle?
Abgesehen davon, daß es wohl immer besser ist sich anzuschnallen.
Mich interessiert nun mal ob das Knöllchen vom Gesetz aus gerechtfertigt war. Jens (mailto:cml@bergisches-netz.de )
A: Wenn Gurte drin sind MÜSSEN sie benutzt werden
gibt es einen Stichtag?: Ja. Fz vor Erstzulassung 1.4.1970 brauchen keine Gurte. Kompliziert wirds mit den hinteren Gurten. Wenn Befestigungspunkte vorhanden sind (beim /8 der Fall) und Du Kinder unter 12 Jahren und/oder kleiner 1.5m reinsetzt, müssen Gurte angelegt bzw. erst mal eingebaut sein. Sonst kann dir der nächste Polizist wieder 60 DM abknöfpen. (Fred)
A: Grundsätzlich gilt die Anschnallpflicht für alle Verkehrsteilnehmer. Geahndet wird dies mit 60 DM ohne Punkte. Die Rechtsgrundlage dazu ergibt sich aus § 21a StVO.
Es gibt folgende Ausnahmen:
- Taxi-/Mietwagenfahrer bei Fahrgastbeförderung
- Lieferanten beim Haus-zu-Haus-Verkehr im Auslieferungsbezirk
- Fahrten mit Schrittgeschwindigkeit wie Rückwärtsfahren, Fahrten auf Parkplätzen
- Fahrten in Kraftomnibussen, bei denen die Beförderung stehender Fahrgäste zugelassen ist
- das Betriebspersonal in Kraftomnibussen und das Begleitpersonal von besonders betreuungsbedürftigen Personengruppen während der Dienstleistungen, die ein Verlassen des Sitzplatzes erfordern
- Fahrgäste in Kraftomnibussen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5t beim kurzzeitigen Verlassen des Sitzplatzes
Zusätzlich gelten Ausnahmen für Polizeivollzugsbeamte u.a. Sonderdienstleister. Angaben natürlich ohne meine persönliche Gewähr ;-) Steht alles in der StVO. Stephan
A: (Zusatz): Das ist alles richtig, allerdings brauchen in Autos, die vor 1969 (Stichtag weiß ich nicht) gebaut wurden, keine Gurte eingebaut zu sein. Wenn allerdings welche drin sind, dann muß man die auch benutzen. Die Knolle ist also gerechtfertigt. Lutz (mailto:leo13@gmx.de
Q: ich kann einen 280SL, Bj. 68, kaufen, der seit 10 Jahren abgemeldet in einer trockenen Garage steht. Der Wagen wurde aber nicht irgendwie auf seinen -langen- Stillstand vorbereitet. Was für Standschäden sind zu erwarten und wie nimmt man ihn am besten wieder in Betrieb ? Vorher Ölwechsel am Motor ist klar, aber genügt das ? Muß ich mit Schäden an der Bremsanlage rechnen, Bremsleitungen, Sättel, Zylinder, etc. ? Wie sieht es mit der Einspritzanlage aus ?
A: Da ich kein Schrauber bin, kann ich Dir nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. Es gibt immer wieder Fälle, wo Fahrzeuge eine solche Standzeit fast wie nix wegstecken. Eine trockene, gut belüftete Garage ist hier das A und O. Versuch als erstes, den Wagen aus der Garage zu schieben. Wenn Du willst, kannst du bereits jetzt einmal vorsichtig die Bremse treten. Sollte der Wagen jetzt noch rollbar sein, würde ich sagen, das die Bremsen nicht fest sind und Du vorsichtig in die Werkstatt zur Kontrolle fahren kannst. Das nächste Problem werden wahr. die Reifen sein (sind die noch voll ?) Kontrolliere alle Spritleitungen im Motorraum und - sofern möglich - auch unterm Fahrzeug auf Dichtheit. Nimm einen Schrauber für diese Arbeiten mit. Versuch den Motor per Hand bzw. per Spezialschlüssel zu drehen. Wenn er dreht ist das ein gutes Zeichen. Wenn alle Kontrollen positiv verlaufen, tausche vor dem Startversuch die Benzinfilter, Kerzen und Zündungsverschleißteile (sofern das nötig ist). Starte das Fahrzeug mit einer neuen großen Batterie. Sei vorsichtig mit der Verwendung von Startpilot (oder ähnlichen Dingen). Das Zeug kann in hartnäckigen Fällen helfen, Dir aber auch durch die starke Explosion den Motor schädigen (hat mir mal 'ne Werkstatt gesagt). Wenn der Wagen angesprungen ist, lass in kurz laufen und fahre dann mit ihm per Trailer in die Werkstatt. Du solltest nicht auf eigener Achse fahren, da evtl. die eine oder andere Motordichtung unter Last den Geist aufgibt. In der Werkstatt sollten folgende Arbeiten durchgeführt werden:
1. Alle Öle und Filter tauschen
2. Bremsflüssigkeit wechseln
3. Reifen erneuern
4. Batterie erneuern
5. Bremsen prüfen und ggf. erneuern
6. alle gammligen Leitungen rauswerfen (Martin Jakubowski, mailto:Ria_und_Jaku@T-Online.de)
A: Das Öl musst Du vorm ersten Startversuch wechseln. 1. Ist das Zeug ALLES unten und nicht irgendwo im Motor 2. Die Schmierfähigkeit ist nach 10 Jahren miserabel 3. Wer weiß, wieviel km das Öl schon drauf hatte als er abgestellt wurde. Ölfilter nicht vergessen. Der kann durchgerostet sein ( hab ich schon erlebt) und beim ersten Startversuch ist die Schweinerei auf dem Boden. (Fred, mailto:alfredschenk@compuserve.com)
A: Da die Bremsflüssigkeit ne menge Wasser zieht, kann es sein, daß die Bremsleitungen eingerostet sind. das läßt sich aber leicht überprüfen. Bremsen und abwarten was passiert. (Tobias Nause, mailto:t.nause@fh.wolfenbuettel.de)
A: Ich fürchte, daß nach dieser Zeit die Laufhülsen angerostet sind. Das Öl ist sicherlich schon längst von den Zylinderwänden heruntergelaufen oder verharzt. Aus diesem Grunde würde ich vor der Inbetriebnahme Öl in die Zylinder (durch die Zündkerzenlöcher)einspritzen und dann den Motor vorsichtig von Hand durchdrehen (rechts herum). Beim Durchdrehen fühlst Du dann auch wenn der Schmiereffekt eintritt, oder ob die Kolben in rostigen Laufhülsen schaben. Aber ich halte das Einsprizen von Öl in die Zylinder in jedem Fall für wichtig. Eventuell sollte man auch frisches Öl in den Ölkreislauf drücken, was über das Ölfiltergehäuse mit irgend einem Adapter möglich sein sollte. (Lothar Geisbusch, mailto:geisbusch@ihf.uni-stuttgart.de)
A: Egal, wie voll der Tank noch ist (normalerweise wird ja mit vollem Tank stillgelegt, normalerweise!), auf jeden Fall den alten Sprit raus und frischen rein. Nach 10 Jahren sind Additive und Oktanzahl jenseits von Gut und Böse. Ich hab´ aus falscher Sparsamkeit auf diese Art und Weise mal einen Rasenmäher zerlegt (Pleul-Bruch wg. unkontrollierter Zündung). (Otto)
A: Wenn du vor dem ersten Startversuch Öl und -filter gewechselt hast, schraub die alten Kerzen raus und die neuen noch nicht rein! Ohne Kompression kannst du jetzt mit Starthilfe bei einigen Unterbrechungen solange orgeln, bis sich Öldruck aufgebaut hat. Wegen der fehlenden Kompression kann sich das Schmiermittel so ohne Druck und Belastung verteilen, was für trockene Lager etc. auf jeden Fall schonender ist. Ansonsten zusätzlich zu den bereits erwähnten Dingen die Schläuche des Kühlsystems nicht vergessen! (Heinz B., mailto:heinz-b@gmx.net)
Q: W124 TD 250: Wenn die Räder in Fahrtrichtung Gerade stehen, gibt es auf leichte Lenkbewegungen und auf schaukeln an den Kotflügeln dieses komische Gequietsche und Geknarze! Michael (mailto:michael.unterrieder@utanet.at )
A: I had the same problem with my 300D. I had taken the car to a car wash where they use a high pressure stream to clean all the salt off the under side of the car. Well, they blew both rubber boots off the ball joints which allowed water to get into them. After replacing the ball joints, it was quiet again. Hope to have been of some help. Regards Fred Herrmann, (NJ USA) (mailto:fredherrmann@hotmail.com )
Q: Wie erkennt man ob eine Kupplung verschlissen ist ? (beim 190D)
A)Wenn man das Kupplungspedal ganz durch treten muß
B) Wenn man das Kupplungspedal nur ganz wenig betätigen muß
A: Deine freundliche DB-Werkstatt hat eine Lehre (Prüfvorrichtung), mit der sie den Verschleiß der Kupplungsscheibe am Nehmerzylinder messen kann. Sonstige laienhafte Versuche wie Anfahren gegen gezogene Handbremse im 2.Gang (Motor muß ausgehen), taugen nicht viel, außerdem haben die Daimlers hydraulische Kupplungsbetätigung, da ist nix mehr mit Spiel einstellen. (Steve, mailto:strol@gmx.de)
Q: Nach längerer Fahrt fällt der Öl-Druck statt 0.3 bar (2.7 bar) im Stand auf 1 bar ab (2.0 bar) ist das normal?
A: Der Öldruck darf laut Mercedes im Standgas ohne weiteres und irgendwelche Schäden bis zu 0.3 bar abfallen (Klaus Behle, mailto:klaus.behle@pironet.de).
A: ist völlig normal. Bei längerer Fahrt erwärmt sich das Motoröl und wird etwas flüssiger. Das führt zu dem geschilderten Druckabfall. Die Werte sind OK, das macht mein 230.6/8 auch. (Justus, mailto:drjliebig@aol.com)
Q: Bei meinem 230 CE Bj.´85 ist wahrscheinlich die Wasserpumpe defekt. Zumindest läuft Wasser am Motorgehäuse herunter. Welchen Schaden kann eine defekte Pumpe oder eine undichte Dichtung am meinem Auto verursachen? Renke (mailto:R:Schneider@Peguform.de )
A: Eine Wasserpumpe kostet im Austausch etwa 150 DM. Wenn Du zu lange wartest, dann kann die Spule für die Lüftermagnetkupplung festgammeln, d. h. es gibt ein Problem mit dem Ausbau. Lothar Geisbusch (mailto:geisbusch@ihf.uni-stuttgart.de )
A: Beim /8 gab es einen Reparatursatz für ca. 20DM. Man mußte beim Händler aber immer zweimal nachfragen, Austauschpumpen bringen eben mehr. Ob es für den 230er einen solchen Reparatursatz gibt weiß ich allerdings nicht, kann es mir aber gut vorstellen. (Christian)
A: Möglich. Sowas hilft aber nicht, wenns am Lager leckt. Da ist meist auch dieses hinüber. Austauschteil zu kaufen bringt hier dann wirklich mehr (bzw. weniger Arbeit auf Dauer (;-)) (Otto)
A: Wenn Du mit Lager die Schleifkohlendichtung mit Kunststoffbalg meinst, gehört diese zum Reparatursatz. Was soll denn sonst kaputtgehen an der Wasserpumpe? (Christian)
Q: Bei meinem W116 tropft der Kühler. Nicht stark, aber er hat immer einen Tropfen Kühlflüssigkeit dran. Kann man das mal mit Kühlerdicht versuchen? Oder läßt man besser die Finger davon und wechselt gleich den Kühler?
A: Laß die Hände von dem Zeug!! Bin vor kurzem vor der gleichen Entscheidung gestanden und habe mich mal bei mehreren befreundeten KFZ- Mechanikern und Meistern erkundigt. Haben mir alle davon abgeraten. Das Zeug würde sich in den teilweise feinen Kühlwasserkanälen anlagern und diese verstopfen. Das gleiche gilt übrigens auch für dieses Ölverluststopzeug. Auf diese Weise hat ein KFZ-Mechanikermeister schon einmal einen BMW_Motor geschrottet! Ich habe meinen Kühler jetzt löten lassen und nun ist wieder für die nächsten 40 Jahre Ruhe (hoffentlich :-) ) (Werner, mailto:wcheg@aol.com)
A: Was hast Du denn mit dem Auto noch vor? Wenn es ein Ge- bis "Ver"brauchtwagen ist, der noch die Zeit bis zum nächsten TÜV irgendwie überstehen und danach ohnehin in die Presse soll - dann sicher, ohne jeden Zweifel Kühlerdicht rein! Hast Du aber ein Ersthand-Sahneschnittchen, kaum km auf der Uhr und einer deutlich größeren Lebenserwartung, dann würde ich mir das nochmal überlegen... Schließlich kippst Du eine Chemikalie in den Motor, die das Leck im Kühler "zukleistert". Natürlich setzt sich der Kleister aber auch überall sonst im Kühlkreislauf fest, und wie das dann ein paar Jahre später aussieht, würde mich echt mal interessieren... Wahrscheinlich ist das Zeug dann versteinert - und wenn sich davon dann mal ein paar Brocken lösen, dann könnte das zu echten Problemen führen !
A:
Vorbemerkung (K.H.): Aus der Zeit Nr. 4 vom 20.12000 fand sich folgende Meldung auf S. 29:
"Diesel aus Raps statt Mineralöl: Was verlockend klingt, bringt weder der Volkswirtschaft noch dem Klima entscheidende Vorteile. So lautet der Befund zweier Gutachten des Heidelberger ifeu-Instituts und der Ruhr-Universität Bochum. Zwar entsteht bei der Verbrennung des "Biodiesels" kaum klimaschädigendes Kohlendioxid (CO2), im Endeffekt nur so viel, wie die Pflanzen beim Wachsen aus der Atmosphäre ziehen. Allerdings könnte maximal ein halbes Prozent des deutschen Bedarfs angebaut werden - und das nur unter hohem Flächenverbrauch und intensivem Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. [...]"
A: Man kann aus vielen Pflanzen Öl gewinnen (z.B. Rapsöl, Senföl, Sonnenblumenöl...). Diese Öle sind aber recht dickflüssig und erstarren schon bei Null Grad, damit sind sie im Winter als Dieselersatz nicht zu gebrauchen (da sie einfrieren) und auch im Sommer sind sie zu dickflüssig, um von der Kraftstoffpumpe angesaugt und von der Einspritzpumpe durch die Düsen gepreßt zu werden. In einer chemischen Reaktion (eine Veresterung, um genau zu sein) werden diese Öle so modifiziert, daß der Gefrierpunkt sinkt und ein Fließverhalten ähnlich dem Diesel erreicht wird.
Bei dieser Veresterung wird Energie verbraucht, welche meist aus fossilen Brennstoffen bezogen wird, das macht den Umweltpolitischen (Un)Sinn des Biodiesels aus. Was nutzt es der Umwelt, wenn zwar am Auspuff nicht mehr CO2 rauskommt als die Pflanzen beim Wachstum verbraucht haben, aber bei der Aufbereitung wieder fossile Brennstoffe benutzt werden?
Die eingeschränkte Verwendbarkeit des Biodiesels wird durch dessen Lösemitteleigenschaften festgelegt. Biodiesel läßt Gummi aufquellen, wodurch dieses letztlich zerstört wird. Um Biodiesel verwenden zu können, müssen alle Gummiteile, die damit in Berührung kommen, aus besonderem, resistentem Material sein. Leider ist das bei den alten Dieseln nicht der Fall, all diese Teile müssen ausgetauscht werden. (Thorsten Windhüs)
A: Noch mehr Info unter Biodiesel.de (Bernd: mailto:ro-fi@foni.net)
A: und www.elsbett.com/studien.htm (Sascha: mailto:sascha_schulz@usa.net )
A: Mein alter 240D3.0 TREKKER rollte 1998 in meine Hobbywerkstatt leider immer noch nicht zusammen gebaut, Gesamtlaufleistung von 1975 - 1998 ca.800.000km mit erster Maschine. 1994 habe ich NATURSAFT getankt und ca.180.000km mit RAPSDIESEL gefahren, und geht besser wie der mineralstinkdiesel Freigabe habe ich selbst versucht!!! Info NATURSAFT möglich (Bernd: mailto:ro-fi@foni.net )
A: Ich besitze einen 220D/8 Bj.71 und fahre schon seit ca.9 Monaten mit Biodiesel und habe noch keine Probleme gehabt (es werden auch keine auftreten). Sogar die Standheizung (Webasto) funzt damit.(riecht echt besser!) Sascha (mailto:sascha_schulz@usa.net)
A: Auch hier in Finnland gibt es erfahrungen von biodiesel in 240 3.0D. Veijo Laiho aus Pöytyä hat mit seinen /8 ueber 80000km Senfoel als Triebstoff benutzt. Er hat sehr gute Erfahrungen und hat sogar Emissionstesten zusammen mit der Berufshochschule in Turku gemaht. Lesen sie die Seite: http://personal.inet.fi/yritys/ekolaiho/mustarddiesel.html
A: Ich bin mehrere Jahre w124 200d Taxi ohne Probleme mit Rapsdiesel gefahren. Ein Fiat Tempra im Vergleich dazu ist im Stand beim Servolenken abgekackt. Hauptsache riecht nach Pommes. (d-wit)
A: Der Artikel ist echt interessant, allerdings läuft der Wagen nicht mit Biodiesel sondern mit organischem Öl (ähnlich dem Rapsöl), und das auch nur in einer Mischung mit normalem Diesel. Dennoch baut das auf, die Firma Elsbett rüstet die Wirbelkammermotoren von MB auf den Betrieb mit reinem Pflanzenöl um, vielleicht geht das ja auch für die alten Motoren. Thorsten Windhüs
Q: Gibt es Erfahrungen mit der Verwendung von Bio-Ölen (in diesem Fall Aldi Tafelöl für 1,09 DM/l) als Diesel-Ersatz-Treibstoff? Ist das zu empfehlen, gibt es Probleme, kann man mischen oder was? (Merret Wiemer, mailto:mwiemer@biologie.uni-bielefeld.de)
A: Ich habe mich etwas damit beschäftigt und auch einige Studien dazu gelesen. Für die ungeduldigen die Quintessenz: Die Diesel laufen damit auf Kosten eines deutlich erhöhten Verschleißes. Und nun ausführlicher:
- Reiner Diesel funktioniert am besten, klar.
- Motoren mit Biodiesel zeigen ähnliches Leistungsverhalten wie Motoren mit Diesel, das Abgasverhalten ändert sich jedoch (was sich wohin verschiebt muß ich zu Hause nachsehen) und die Gummiteile lösen sich mit der Zeit auf (Verwendung von Fluorkautschuk nötig)
- Rapsöl ist zu dickflüssig, um ohne Zusätze gefahren zu werden. Im Sommer liefen die Testmotoren damit, hatten jedoch mit starken Ablagerungen an Kolbenringen und E-Düsen zu kämpfen, was schließlich zum Ausfall der Maschinen führte. Im Winter dickte das Rapsöl ein und konnte nur durch Zumischen von Diesel flüssig genug gemacht werden, um von einer Kraftstoffpumpe gefördert zu werden.
- Fa. Elsbett: Habe da schon früher mal angerufen. Für die Vorkammermotoren bietet Elsbett keine Umrüstung an. Also habe ich nachgefragt, was denn bei den Wirbelkammermotoren verändert wird: es werden andere Einspritzdüsen eingebaut und eine recht komplizierte Treibstoffwärmung installiert, damit das Rapsöl flüssig bleibt und gefördert werden kann. Und ohne weiter bohren zu müssen sagt der Techniker, daß die Belastung der Einspritzpumpe deutlich steigt (da der Sprit immer noch dickflüssiger ist). So ganz problemlos ist Rapsöl also nicht... (Thorsten Windhues, mailto:windhues@uni-duisburg.de)
A: Mein 220D (Bj. 71) läuft auch mit 2/3 rme, 1/3 rapsöl und etwas benzin (2-3l), der flammpunkt und die viskosität müssen stimmen. (Sascha, mailto:sascha_schulz@usa.net)
A: Ich hab´s auch schon probiert. 1/2 RME und 1/2 Salatöl von Aldi. Man kann damit fahren. Aber die Leistung läßt spürbar nach. Zur Verdünnung hab ich etwas Benzin zugetankt. (so wenig wie möglich und Normalbenzin) Geld sparen kann man so allerdings nicht. Ob die Pumpe und die Düsen das lange mitmachen, weiß ich auch nicht. (Guido)
A: Bleizusatz und Additive sind unnötig (O-Ton Daimler-Benz, laut: http://www.v-d-h.de/index.html/Stammtisch/sued/Bleifrei/bleifrei.html), Thomas Guth (mailto:tguth@rumms.uni-manheim.de )
Q: Mein Problem ist nun bloß folgendes: Der Vorbesitzer meines Coupes hat damals, kurz bevor ich ihm genug Geld geboten habe (bei 145tkm), 0W30 Vollsynthetisches Öl rein. Wir dachten beide: nicht schlecht, (das war vor 16 Monaten brandneu) tun wir dem Motor was gutes...
Kurz danach, bei 155tkm, hörte ich ein aufdringliches Klappern in der Nähe des Ventildeckels. Ab zu mindestens 4 verschieden MB-Werkstätten und einem Bosch Dienst. Diagnosen: ein paar sagten Nockenwelle im Eimer, ein paar sagten Hydrostößel ausgeleiert und ein paar gaben dem "neumodischen dünnen Zeugs (Öl)" die Schuld. Ich bin für alle Varianten offen und probiere erstmal den billigsten Lösungsvorschlag: Öl+Filter raus, 15W40 teilsynth. rein, warmfahren und im Stand zwei Minuten lang 3000 U/min halten (alter VW-Bus Trick!). Kein Ergebnis (außer 90.- weg). Auf meine Frage ob man überhaupt nach Vollsynth. wieder teilsynth. reinfüllen dürfe wurde geantwortet- das mache nichts... (Ich hoffe, daß das stimmt!).
Ich landete dann schließlich bei einem wärmstens empfohlenen Meister in Nürnberg (ich studierte damals noch dort), welcher mit mir die Sache auseinandernahm und mir alles zeigte, was kaputt war: eine Nockenwelle und 2 Hydros. Ursprung des Problems waren die Halter des Ölrohrs über der Welle. Danach schien wieder alles beim alten, ich fahre seitdem 10W40 teilsynth. auf Empfehlung des anscheinend kompetenten Meisters; jedoch hat er mir prophezeit, daß das 0W30 damals meine Dichtungen ausgewaschen hat (wunderbare Reinigungswirkung), was eine unerfreuliche Klangentwicklung mit sich bringt. Er hatte recht. Mein Motor hört sich heute (175tkm) in keinster Weise mehr so an, wie damals (145tkm), als ich ihn gekauft habe. Weiterhin ölt er um einiges schlimmer als vorher (Pfützen jeden Morgen!).
Außer TV-Spots habe ich noch keine Vorschläge gefunden, meinem Motor wieder den berühmten seidenweichen Klang zurückzubringen. Wenn irgend jemand Erfahrungen mit Öl-additiven (Motor Up, und so) gemacht hat, wüßte ich das gerne. Harry (mailto:hamms015@mail.uni-mainz.de )
A: Ich habe hervorragende Erfahrungen mit "Slick 50" Additiven gemacht. Bei einem SLC habe ich den ATF-Zusatz verwendet und damit dem Wagen wieder zu sauberen Schaltvorgängen verholfen. Als Motorzusatz verwende ich "Slick 50 Vollsynthetische Motorenbehandlung" (sollte man auch bei Teilsynthetiköl verwenden). Ob der Motor länger hält, läßt sich natürlich nicht überprüfen, aber ich habe damit meinen Ölverbrauch um 0,25 Liter pro 1000 km gesenkt, obwohl diese auf der Verpackung nicht einmal erwähnt wird. Es könnte also auch in deinem Fall hilfreich sein. Empfehlung: 1 Flasche (ca. 95.- DM) beim Ölwechsel, dann bei jedem 2. Ölwechsel eine halbe Flasche. Alleinimporteur für Deutschland: Slick 50, Helmut Hornstein, Ulmer Str. 160 A, 86156 Augsburg, 0821/40 68 71. Sollte aber von jedem guten Zubehörhändler beschafft werden können. Martin R. (mailto:martin.razum@t-online.de )
A: Zu der von Dir angesprochenen Problematik folgendes. Ich hatte im Juni 95 einen 190er 2,0 mit 174.000 km gekauft, dem ich gutgläubig sofort 5W40er Vollsynthetilöl verpaßt habe. Und weil ich ihm noch etwas ganz besonders Gutes tun wollte, habe ich den vollsysnthetischen Ölzusatz Slick50 hinzugekippt. Ganz nach dem Motto: "Für meinen ersten eigenen Benz nur das Beste!"
Schließlich sagte mir noch der Taxifahrer, der mich zum Händler fuhr, wie langlebig so ein Mercedes 190 ist. 174.000 km wären da gerade eingefahren!
Bei 221.000 km war die Maschine dann platt. Diagnose: Motorklappern durch ovale Zylinderlaufbuchsen, eindeutig verursacht durch vermehrten Schmierfilmabriß auf der Lauffläche der Zylinder. Der Spaß hat mich ganze 6.500,- DM gekostet, allerdings schnurrt der Motor jetzt wie eine Katze.
Hintergrund dieser Ölgeschichten ist folgender. Ein Motor der über Jahre mit einem 15 W40 Motorenöl gefahren wurde, hat massive Verkokungen an allen Innenbereichen des Motors, die unmittelbar mit der Verbrennung zu tun haben. Gleichsam bilden diese Verkokungen aber eine relativ sichere Abdichtung der Laufflächen mit sich, was wiederum der Kompression zu Gute kommt. In bestimmtem Maße ist so etwas also durchaus positiv anzusehen, wird doch jeder Motor bei einer längeren Überlandfahrt i.d.R. wieder von diesen Verkokungen teilweise befreit, so daß sich im Normalfall ein "gesunder Kreislauf" ergibt. Und die Erfahrungen der Taxifahrer, die teilweise 500.000 km und mehr mit so einem Motor schaffen, sprechen auch klar für diese Verfahrensweise. Dies betrifft sowohl Dieselmotoren, als auch Benziner. Alle diese Personen fahren i.d.R. aus wirtschaftlichen Gründen ein 15 W40 Mineralöl, bzw. maximal ein 10 W40er teilsynthetisches Öl.
Wenn man nun in einen solch alten Motor ein vollsynthetisches Motorenöl hineinkippt, werden die eingangs von mir angesprochenen Verkokungen massiv ausgewaschen, da diese Öle den ultimativen "Meister-Propper-Effekt" im Motor hervorrufen. Für einen alten Motor ist so etwas u.U. fatal, da er in kurzer Zeit einen Teil seiner Kompression verliert.
Hinzu kommt, das ein solches Öl, da es dünnflüssiger ist als Mineralöl, eine geringere Dämpferwirkung hat. Damit werden also Lagergeräusche aufgrund von Lagerspiel automatisch lauter, was den zunächst subjektiven Eindruck eines Motorschadens unterstreicht.
Kippt man jetzt noch dieses Teufelszeug hinzu, was dem Kunden einen Jungbrunnen für den Motor verspricht, kann es je nach Ölsorte aufgrund der darin enthaltenen Additive zu fatalen Reaktionen, bis hin zu Ölverklumpungen kommen.
Die Folgen habe ich an meinem Motor gesehen (6.500,-DM), wobei das 5 W40er Motorenöl allein gar nicht so schlimm gewesen wäre. Vermutlich hätte ich aufgrund der geringeren Kompression ein paar PS weniger gehabt, worüber sich meine Lager wieder etwas gefreut hätten (geringerer Kompressionsdruck bedingt u.U. weniger Druck auf die Lager). Erst der Ölzusatz brachte das Aus.
Seit der Überholung fahre ich von Anfang an ein 0 W40 Vollsynthetiköl, womit es jetzt auch keine Probleme geben dürfte. Der Motor hat eben noch nicht diese Verkokungen gebildet und wird sie in naher Zukunft aufgrund der starken Reinigungsneigung dieser Ölsorten auch gar nicht erst bilden. Außerdem reduziert dieses Öl nachgewiesener Maßen den Kraftstoffverbrauch und den Motorenverschleiß, aber eben nur bei relativ neuen Motoren.
Eine Motorüberholung wird daher die einzige Lösung solcher Ausflüge ins Land der Motorträume bleiben. Frank Osthues (mailto:frank.osthues@t-online.de )
A: Laß bloß die Finger von den Ölzusätzen !!! Du weißt nie, wie sie im Motor reagieren, sie können wenns schlecht läuft, sogar den Motor komplett ruinieren. Wenn der Motor undicht ist, dann schau nach, wos raustropft und laß es richten.
Wenn Du dir das mit dem veränderten Klang nicht bloß einbildest, dann kann das daran liegen, daß die alten Verkrustungen den Motor "verstopft" haben, was Du mit dem Synthetiköl "behoben" hast. Das sollte sich dann aber mit der Zeit und dem "schlechteren" Öl geben. (Vielleicht ist die Maschine aber auch schlicht und einfach kaputt...)
Also nochmal: kein Mathe oder Slick oder TuneUp oder SUPERCHARGE oder sonst irgendeinen Dreck ins Öl kippen ! Das hat das Auto nicht verdient ! (die beiden letztgenannten sind ohnehin nur für den betrügerischen Gebrauchtschrotthändler von Interesse, das soll nämlich einem asthmatischen verbrauchten Motor nochmal für die letzten Lebensmonate ein wenig Kompression verschaffen - gerade lange genug, um vor Schadenersatzansprüchen sicher zu sein). Robert
A: Im Handel erhältlich z.B. unter dem Namen "Slick" Soll eine Teflonschicht auf allen Teilen bilden, die geschmiert werden. Stell dir mal vor, diese recht weiche Schicht sitzt auf der Oberfläche z.B. deiner Zylinderlaufbahnen. Was passiert wohl, wenn das nächste Mal der Kolben vorbeikommt ? (Ersatzweise: die Hersteller von teflonbeschichten Bratpfannen raten ENERGISCH davon ab, mit normalem Besteck in der Pfanne herumzuhantieren - hierfür solle man Wender aus Kunststoff benutzen. Wie viele Kunststofflager oder sonstige Gleitflächen hat dein Motor ?) Nur so als Anregung. PS: habe selbst mal Ölzusätze für ein paar hundert Mark eingeworfen. Ein Jahr/30tkm später 6.000,- für den Austauschmotor... (mailto:RDelhey@AOL.com )
A: Also ich fahr ein 350sl und fahr nur mit teilsynthetischem Öl, Ergebnis: 290.000km ohne Probleme. (Torsten Selgrad, mailto:selle.the.pooh@t-online.de )
Auch hier nochmal die einfachste Mercedes-Verbrauchsregel. Vergaser braucht mehr als Einspritzer. Der 4 Zylinder weniger als der 6 Zylinder usw. Bei den 380er, 420er, 500er oder 560er verhält es sich analog. Verschiedene Economy-Maßnahmen brachten nur marginale Verbesserungen, die den meisten Eindruck nur in den Broschüren hinterließen. (Rudolf Körper mailto:Rudolf.Koerper@t-online.de)
Es ist unsinnig, sich über Verbrauchswerte zu streiten, bzw. darüber zu diskutieren. Es kommt immer darauf an, wo und vor allem wie man fährt. Klar ist doch, daß man sich mit einem V8 nicht lange in der Stadt aufhalten sollte. Für einen W140 600 sind als Durchschnittswert über 20l angegeben, wer sich aber angemessen auf Landstraßen und Autobahnen aufhält, kommt auch mit 13-14l aus. Christian Schröder (mailto:W140@gmx.de )
A: Mein 115 110 12 234120 verbrauchte immer zwischen 8,5 und 10 Litern je nach Fahrweise. weniger als 8,5 habe ich auch bei Schleichfahrt nie erreicht. (Martin: mailto:martin.kerzendorf@med.uni-giessen.de )
A: Ich denke mittlerweile das 12-13L bei forscher fahrweise ok sind. ich selber verbrauche auf kurzstrecke (6-15KM) mit Standheizung so 12,5L (öfter den Kickdown benutzt), ansonsten so zwischen 9,8 und 10.5L (bis ca.110Km/h). Schalter verbraucht halt doch weniger! (Sascha: mailto:sascha_schulz@usa.net)
A: W115 D 22 (OM 615): 8,5 Liter (Jens Lewandowski: mailto:strich-acht@gmx.de )
A: W115 200 Bj 74 (etwa 12,5 l/100km) (Jean)
A: W116 350SE Bj 75 (etwa 14 l/100km) (Jean)
A: Ich hatte mal einen 230E bj. 80 mit 160000km, der wie ich finde mit ca. 12-13l ganz gut lag. (Stadtfahrten und Überlandfahrten hielten sich dabei etwa die Waage), Steffen
W123 D 22 (OM 615): 9,0 Liter: (Jens Lewandowski: mailto:strich-acht@gmx.de )
A: Hab einen 200 bj'83 gefahren. Bei meiner eigentlich forschen Fahrweise lag der Verbrauch immer zwischen 10,5 und 11,5. hab den wagen dann mit 430.000km verkauft, leider! (Lude, mailto:baja@telda.net )
A: Antworten auf Verbrauchsanfragen, gleichen manchmal den allabendlichen Märchenstunden. Die einen "schieben" ihren Benz fast über die Straße, die anderen haben schlecht eingestellte Motoren bzw. Vergaser, weitere hämmern nur so über die Bahn, und alle brauchen Benzin.
Auch hier sei es gesagt, die Vierzylinder brauchen weniger wie die Sechszylinder, Vergaser brauchen mehr wie Einspritzer. Somit braucht ein 230E weniger wie ein 200er. Und beide brauchen immer über 10 Liter/100km, außer du "schiebst". Und sollte dann ein Märchenerzähler kommen, der mal wieder die Mär von 8l bei überwiegend Landstraße erzählt, so meint er sicherlich 8l auf 60km. Verbrauchswerte von 10-16l bei den Vierzylinder, bei normalen durchschnittlichen Fahrbedingungen und gut eingestellten und gewarteten Motoren sind die Eintrittskarte für W123-Benziner. Wem das zuviel ist, muß Smart fahren. (Rudolf KÖRPER: mailto:Rudolf.Koerper@t-online.de )
A: Aber laß die Finger vom 200er Vergaser, da kannst du dir gleich einen 280E kaufen... Nun im Ernst: mein 230E mit 4-Gang-Schaltung braucht trotz G-Kat nur ca. 11 Liter auf 100 km (50% Land, 50% Stadt). (Steve)
A: Mach doch den 200 Vergaser nicht so schlecht. Soviel braucht er auch wieder nicht. Meiner so 10-12l. Aber prinzipiell gebe ich euch recht: der 230E ist wohl die erste Wahl bei den Vierzylindern, was Verbrauch und Leistung sowieso angeht. (Maik Nitz: mailto:Maiknitz@sedan.uni-osnabrueck.de )
A: Hi! Ich fahre einen Mercedes W123'er 230 CE (Bosch K-Jetronic), und mit optimaler Einstellung kommst Du im Stadtverkehr so auf 10.5 Liter (Nominalverbrauch liegt bei 12 Litern), auf der Autobahn hängt es davon ab, wie schnell Du fährst. Am günstigsten läuft meiner im 4. Gang zw. 120 bis 130 km/h (bin schonmal mit 9.9 Litern auf 100 km "weggekommen", das war mein absoluter Rekord), aber wenn Du so zwischen 170 und Vollgas (ca. 185 km/h) fährst, geht der Verbrauch durchaus auf 13 bis 15 Liter rauf. Der Wagen ist aus 1983, hat den Motor 102 (der neuere 4-Zylinder, nicht mehr der OHC Motor (M115) aus dem 190 SL) mit 2,3 Litern Hubraum, 5-Gang Mech. + G-Kat. (Den M102 haben alle ab Frühjahr 1980, aber ich würde dir einen aus BJ 83 empfehlen, die sind z.T. etwas wartungsfreundlicher gebaut.) (Gero, mailto:Gero.D@gmx.net)
A: Mein W123T 240D 5 Gang im Schnitt 7.3L (Autobahn 50%, Stadt 15%, Landstraße 35%) und zügiger Fahrweise. Mit Hänger 1.7t nur 8.5L. Mein W123T 240D Automatik im Schnitt 9.8-11L (Autobahn 50%, Stadt 15%, Landstraße 35%)und zügiger Fahrweise. 8.5 bei schonender Fahrweise (Autobahn 90km/h). (
A: 250d (94PS), 8.5l
Wenn du dir einen SEC kaufen willst, sollte der nach 9/87 vom Band gerollt ein. Da diese am wenigsten verbrauchen im Vergleich zur gebotenen Leistung. Das ganze Thema ist aber schon im W126 Forum abgehackt worden. Markus
A: Ich fahre mit meinem 190 D Bj. 1989 72 PS immer im 6 Liter Bereich. Dreimal habe ich es schon in den 5 Liter Bereich geschafft. Das niedrigste war dabei 5,7 Liter auf 100 km. Da fehlt nur noch die Fahrleistung zum CDI, TDI. (Christian)
A: Also ich brauche so 6,8-7,2L,auch wenn ich Autobahn durchgehend mit 170km/h fahre.Die Werksangaben liegen denke ich auch in diesem Bereich. (Klaus)
A: Also ich war mit meinem 190D Automatik immer so mit 9l unterwegs allerdings mit einem Großteil Stadtverkehr. bei 140Tkm kam dann meine ZK-Dichtung und zwei Monate später bei Glatteis die Leitplanke. :-(( (Steffen)
A: Also was das Werk angibt ist mir nicht bekannt. Aber ich fahre den 190D 201 Bj85 mit 7,2-7,8 Litern auf 100km. Ohne ihn besonders zu schonen aber auch nicht sehr sportlich. Nach jedem tanken schreibe ich Literzahl und Kilometerstand auf um von Zeit zu Zeit den Verbrauch über 1000km bestimmen zu können. Der Benz ist jetzt 220000km gelaufen und nix passiert. (Jean)
Q: Das MB langlebige Auto baut, dürfte ja jeder wissen. Aber was ist langlebig? Da würde mich nämlich mal interessieren, was die höchste Kilometerlaufleistung eines MB war, die bekannt wurde, zumindest mit dem Original Motor. (Michael)
A: Unser 230 E Automatik W124 Bj87 hat nächste Woche 450 TKM drauf. Erste Maschine, zweites Getriebe (bei 240 TKM). Neue Kopfdichtung und Ventilschaftdichtungen. Das Auto geht immer noch prima. (Thomas, mailto:thomas.imbacher@debitel.net).
A: Aus eigener Erfahrung und der der Kollegen meines Vaters weiß ich, daß 220TKM für die Vierventiler des W124 viel ist, meistens zu viel, denn danach geht's i.d.R. stark bergab mit den Dingern. (Sebastian, mailto:sfsattler@web.de).
A: Also ich kann mich für eine Laufleistung von knapp einer Million KM (!) anhand des W123 300D meines Onkels verbürgen. Der ist allerdings auch in Kalifornien gelaufen, und da gibts keinen Rost. Es war mir nur wenige Male vergönnt, mitzufahren. Als er ihn damals in Deutschland gekauft hat, gabs für die Amis noch runde Nummerntafeln, und als Kind hab ich mich noch tierisch über die elektrischen Fensterheber gefreut. (Thomas D., mailto:redferne@tuebingen.netsurf.de).
A: Es gibt mehrere Taxen mit Original-Motor mit entsprechender Laufleistung. Im Nachbarort fährt ein 200D/124 mit über 700 TKM. lt. Taxifahrer fährt ein paar Orte weiter ebenfalls ein 200D/124 mit 1,2 Mio. KM. Alles mit der ersten Maschine "sonst wird es uninteressant". (Martin Jakubowski, mailto:Ria_und_Jaku@t-online.de).
A: Von mir selbst kann ich sagen : 280 SE ca. 392 000 km 230 E ca. 230 000 km ( Das vom 230er ist natürlich noch wenig , kann aber nicht mehr bieten ) Ich weiss von einem Taxi bei uns in der Stadt , das 1998 die 600 000 km Marke überschritten hat . Stand in der Zeitung , mit erstem Motor !!! Und das bei solch einer Quälerei wie Taxifahren. (Christian S., mailto:CSDaywalker@aol.com).
A: 300D Bj 87 derzeit 647.000 km mit erstem Motor und erstem Getriebe. O-Ton bei der AU " Diese Werte erreichen manche nicht mal mehr bei 60.000". Bei km Stand 593.000 war die erste Kupplung hinüber. Dabei wärs vom Belag her noch doppelt soweit gegangen nur die Nieten haben sich aufgelöst. (Fred).
Q: Wie kann man rote Kunststoff-Innenraumverkleidung in schwarz umfärben?
A: Es gab mal (vielleicht gibt es das auch heute noch) von FoliaTec ein Spray, mit dem man Kunststoffe (z.B. Armaturenbretter, Türverkleidungen usw.) einfärben konnte. Die Qualität war oder ist aber wohl nicht sonderlich überzeugend. Das Ergebnis habe ich einmal an einem Chevrolet Caprice (mit danach türkisfarbenem Armaturenbrett *schauder) begutachten dürfen, ich fand aber, daß es wirklich zu wünschen übrig ließ. (Micha, mailto:nightcab@topmail.de)
A: Ich habe vor ca. 10 Jahren mal die kackbraune Ausstattung meines Kadetts (ich weiß...) schwarz eingefärbt. Hat prima funktioniert, beim ersten Versuch gedeckt und fing auch nicht an, abzublättern. Allerdings hast Du an stark beanspruchten Stellen (z.B. unter den Fensterkurbeln) irgendwann wieder die alte Fabe hervorgeschabt - hat bei mir damals aber immerhin zwei oder drei Jahre gedauert... und ließ sich danach auch gut wieder auffrischen. Der Erfolg dürfte stark vom Material abhängig sein. Versuchs doch einfach mal mit einer kaputten Türverkleidung vom Schrottplatz.
Tobi: Ich mach das immer im Sommer mit Polsterschaum. alles raus, gut einweichen mit dem Schaum, kräftig wurzelbürsten und dann nach Vorschrift absaugen. Damit wurde sogar meine cremefarbene wieder 1A. Im Sommer, damit das gut durchtrocknet und später nicht stockig riecht.
Q: Ich fahre einen 250/8 BJ71 mit beiger Stoffausstattung. Leider sind auf den Sitzen ein paar Flecken. Wie und mit was kriegt man die Flecken am besten weg? (Roland, mailto:rolandsebald@aol.com).
A: Hallo, versuch's mal mit Persil ... egal welches ;-), warmen Wasser und einer kleinen Bürste. Die Sitze richtig durchnässen beim Schrubben. Hat bei mir Wunder gewirkt und alle Flecken ziemlich restlos beseitigt. Für die Kunstlederteile an den Türverkleidungen etc. ist das auch nicht schlecht, hier hilft oft auch ein Lappen weiter, braucht man nicht alles mit der Bürste schrubben.
Aber hinterher müssen Schonbezüge zumindest auf den Fahrersitz, (egal wie's aussieht) ansonsten geht der Spaß zwei Wochen später wieder los . und ich weiß nicht wie oft man so eine Ausstattung reinigen kann, das nutzt langfristig den Stoff natürlich auch ab! (Thomas John, mailto:thomas@rovingsociety.com).
A: Versuch es mal mit einem Dampfreiniger (kein Dampfstrahler); ist ziemlich schonend und es ist der Wahnsinn, was da alles, ohne Chemie, rausgeht. (Werner, mailto:wcheg@aol.com).
A: Etwas Rei in der Tube in lauwarmes Wasser schaumig rühren und dann mit dem Schaum Polster und Türverkleidungen reinigen. Funktioniert prima. In besonders schlimmen Fällen hilft auch Rasierschaum (porentiefe Reinigung). (Sebastian, mailto:sebastian_funk@gmx.de).
Q: Bin dabei einen W116 350 SEL Bj.´77 mit Handschaltung zu restaurieren. Die blaue Kunststoffinnenausstattung (Armaturenbrett, Türverkleidungen,...) ist aber stark abgedunkelt. Kennt jemand eine Möglichkeit um dem Kunststoff z.B. durch Lackieren, etc. seinen alten Farbton wiederzugeben ohne dabei die Oberflächenbeschaffenheit wesentlich zu beeinträchtigen???
A: Kunststoffteile lassen sich am billigsten mit Ajax Glasrein ohne Duftzusätze und Wurzel-/Nagel-/Zahnbürste reinigen. Für sehr hartnäckige Verschmutzungen Meister Propper pur nehmen und gründlich aber vorsichtig nachspülen, damit die Pappen nicht aufweichen. Wenn alles trocken ist, mit Amor All Kunststoffpflege in seidenmatt-Ausführung satt einmassieren und einige Tage stehenlassen und erst dann das überschüssige Mittel mit weichem, sauberen Lappen entfernen und für seidenmatten Glanz sorgen. Wenn das zur Neuwagen-Optik nicht reicht, im Laufe der Zeit mit einem leicht mit AmorAll befeuchteten Lappen wiederholen. Habs vor etwa 10 Jahren mal so gemacht und dann immer bei Bedarf nachgepflegt, und die Innenausstattung sieht auch heute noch super aus. Das Mittel macht den Kunststoff wieder elastisch und beugt Brüchen und Rissen vor. (besonders bei den in dieser Hinsicht extrem gefährdeten blauen Armaturenbrettern. (Klaus R., mailto:peklaro@aol.com)
A: Es gibt ein Mittel von Amor All (eine grüne Spraydose), das Zeug wirkt wunder!!! Du kriegst es in fast allen Baumärkten oder Kfz-Zubehör-Shops. Damit habe ich die Türverkleidungen von meinem 350se wieder wie neu bekommen. (Dirk Rodefeld, mailto:d_rodefeld@yahoo.de).
Q: Möchte mein Leder aufpeppen und wüßte gerne, welches Mittel man dazu am besten verwendet. Was kann man gegen Abriebspuren (v.a. Rückenlehne Fahrersitz) machen? (Wolfgang Stegherr, mailto:steech@t-online.de)
A: Ich nehme zur Pflege immer Rizinusöl aus der Apotheke. Das verwende ich fürs Auto und auch für die Garnitur in Wohnzimmer. Mit einem nicht flusenden Baumwollappen dünn(!) einreiben und 6 Std. einziehen lassen. Ca. 1-2 mal pro Jahr die Prozedur durchführen. (Markus)
A: Gründlich reinigen und nachfärben mit kleiner (Airbrush)-Lackierpistole. Irgendwann gabs in MARKT mal eine sehr gute komplette Anleitung, bei Interesse kann ichs mal raussuchen und mailen (Klaus Rolfsmeyer, mailto:peklaro@aol.com)
A: Stimmt. Da wurden Produkte vom Lederzentrum (www.lederzentrum.de) empfohlen. Habe damit mein schlechtes Leder wieder schön hinbekommen. Der komplette Satz Mittelchen hat etwa DM 150,- gekostet. (Ralf, mailto:lomoth@lomoth.de)
A: Ich nehme Lanolin (Wollfett) aus der Apotheke oder eine französische Creme (v.a.für Schuhe), die mir meine Sattlermeisterin empfohlen hat. (Jan, mailto:12@operamail.com)
Q: Neulich sollte ich meine Tochter zum Reiten fahren. Die hatte es eilig, schnappt sich einen Schlüssel und macht den 280 SE W116 von der Fahrerseite auf. Als ich Aufsperren möchte sitzt sie schon drin. Das war sehr wunderlich da wir nur einen Schlüssel für den Wagen haben und den hatte ich. Die 13 jährige hatte mit einem ordinären kurzen Kofferschlüssel, der gar nicht wie der DB Schlüssel aussieht den Wagen aufgemacht. Auch mir gelang dies ohne Schwierigkeiten. Wie kann das sein ??
A: Wäre nicht das erste Schloß, das kaputt geht. Ist mir auch schon passiert. Meinen hab ich zuletzt mit dem Haustürschlüssel geöffnet. Da sind im inneren die Schließbleche so ausgenudelt, daß alles paßt. Außerdem werden wohl die kleinen Federn auch schon lahm sein und mit altem Schmiermittel sind die Bleche einfach fest. Kannst mal versuchen, das Schloß zu zulegen und alles so gut es geht zu reinigen. Oder Du kaufst gleich ein neues Schloß. Schlüsselnummer steht auf der Datenkarte. (Fred)
A: Ich arbeite in Tübingen nebenjobmäßig in einem Hifi-Studio und baue seit etwa einem Jahr Hifi-Systeme ein.
Also, kommt drauf an, wieviel Geld Du ausgeben willst und was Du willst: Hervorragenden Klang oder Boomcar.
1.Variante:
- Vorne und hinten 2-Wege-System von Rainbow (10er vorne liegt etwa bei 200.-, 13er hinten etwa bei 300.-, je besser, desto teurer)
- Radio/Wechserpaket würde ich Alpine empfehlen, ist von Design und Preis vielleicht gewöhnungsbedürftig, qualitativ aber am besten. Pakete fangen bei etwa 550.- an und gehen bis etwa 1400.-. Wechsler kommt entweder ins Handschuhfach oder in den Kofferraum an die Seite.
- Endstufe in den Kofferraum (Würde ich Emphaser nehmen)
- Wenn du willst, Basskiste in den Kofferraum. Wichtig: Bloß keine Billigkisten für 200.-, das ist SCHROTT. Lieber guten Baßlautsprecher kaufen (etwa 500.-) und dann individuell Kiste berechnen, ist immer besser.
- Von B*se würde ich die Finger lassen, hält nicht sehr lange.
Wenn Du wirklich Geld hast, kauf ein Dynaudio-System (macht auch normale Hifi-Boxen, sehr gelobte und teure Marke)
- 13er System liegt bei etwa 1000.-
Endstufen für viel Geld gibts auch, da könntest Du z.B. eine von Zeus nehmen
-Bei weniger Geld: Axton 2-Wege-Systeme sind zwar ziemlich billig (200.-), klingen für den Preis aber nicht schlecht
2.Variante
-Radio und Wechsler wie oben
-Boxen von Emphaser, zur Versorgung: 4-Kanal Enstufe von Emphaser
-große Baßkiste im Kofferraum (ideal: Crystex (1000.-) von Emphaser in Kombination mit der X-Pulse-Endstufe (digital, 2500.-), verdammt teuer, bringt aber WIRKLICHE Leistung ohne Ende.
Wichtig bei beiden Lösungen:
1. gute, 3fach abgeschirmte Cinchkabel nehmen
2. möglichst dickes LS-Kabel
3. möglichst dicke + und Masse-Leitungen zur Endstufe legen
4. Eventuell Cap zur Spannungstabilisierung einsetzen (ca 100.-) (Jakob, mailto:firmitas@gmx.net)
Q: Ich suche für unsere Pagode ein Werkstatthandbuch. Wer hat eins und will's verkaufen oder kann es kopieren ?? Ich such nicht das für den 280 SL, was mit dem 108 kombiniert ist, da ich das schon mal hatte. Da ist der SL vom Motor abgesehen - nicht erwähnt. Im SL Club hatte ich kein Glück. Tobi (mailto:TobiMah@gmx.de )
A: Wahrscheinlich hast Du folgende Info bereits, trotzdem schreib' ich es sicherhaltshalber nochmal: laut Mercedes Classic Center (http://www.mercedes-benz.com/d/mbclassic/center/techlit1.htm) ist der 250SL auch im Werkstatthandbuch für Modelle ab Bj. 59 beschrieben, welches die 108 Modelle noch nicht enthält. Erhältlich direkt bei Mercedes, kostet wohl 130 DM plus Steuer. (Eberhard: mailto:eberhard_geiger@hp.com )
Q: In meinem Fahrersitz kippt man nach links weg. Ist hier vielleicht eine Feder gebrochen und kann man dies kostengünstig reparieren? Gerd Besser (mailto:g.besser@cww.de
A: Mercedes baut (zumindest in die W123 und W126) Fahrersitze mit einem Federkern ein. Dieser läßt sich austauschen. In manchen Baureihen konnte man verstärkte Sitze als Sonderausstattung wählen und den Kauf eines solchen Federkerns würde ich auch empfehlen. In meinem Fall, habe ich diese Arbeit von einem Hinterhof-Sattler machen lassen, weil er in solchen Arbeiten geübt ist und ich lange hätte basteln müssen. Falls Du die Arbeiten selber durchführen willst, dann achte darauf, daß Du beim Hantieren mit den Federkernen kräftige Handschuhe trägst und die Bezüge nicht beschädigst, weil die gestanzten Bleche nicht ordentlich entgratet sind. ÜatrickB (mailto:patrickbe@gmx.de
A: Ich vermute eher, daß der Rahmen gebrochen ist, da ich das gleiche Phänomen auch einmal (bei einem W123 300TD bei 600.000km) hatte. Das ist dann aber i.d.R. einfacher zu beheben als eine gebrochene Sitzfeder. In diesem Fall mußt Du nur den Sitz ausbauen (meines Wissens nach 5 Schrauben) und die Bruchstelle schweißen (Feuerlöscher bereitstellen ;-)). Bei mir hat es danach bis zum Verkauf des Autos bei 750.000km gehalten. (Micha, mailto:nightcab@topmail.de
Q: Ich bin auf der Suche nach einer guten Abdeckung für meinen /8. (damit er nicht jedem Regen ausgesetzt ist). Bisherige Modelle haben sich entweder aufgelöst waren wasserdurchlässig. (Michael)
A: An Deiner Stelle würde ich mir das mit der Abdeckung eventuell nochmal überlegen. Denn entweder ist das Ding wasserdicht und damit staut sich noch vorhandene Feuchtigkeit drunter (Rost wird sich in diesem Treibhaus wunderbar bilden und gedeihen und blühen), oder das Ding ist luftdurchlässig und damit auch nicht wasserdicht. Eine Lösung wäre theoretisch eine Goretex-Plane, aber ich wüßte nicht, wo es so etwas gibt (Marktlücke?). Ein weiteres Problem sind meiner Erfahrung nach Scheuerstellen. Egal, ob es sich um eine sogenannte Halbgarage (nur für Dach und Scheiben) oder eine Abdeckung für das ganze Auto handelt: Sobald Wind aufkommt, scheuert die Plane und eventuell die Spannseile an den Karosserieecken/kanten. Habe mir damit während nur 3 Wochen den Lack an Kotflügeln, Haube, und Kofferraum (also fast rundrum) meines damaligen BMW3er Cabrios ruiniert (man verzeihe mir das automäßige Fremdgehen). Seitdem bin ich vom Einsatz von Abdeckplanen kuriert. Als Schutz gegen Einstauben in der Garage o.k., aber sonst halte ich nichts davon. (Reinhard Mucha, mailto:Zander.Mucha@T-Online.de)
A: Warum willst Du Dir die Mühe machen Deinen Himmel umständlich mit Stoff zu bespannen. Bei MB gibt fertige Himmel die direkt eingehängt werden können. Der Preis sollte zwischen 200,- und 250,- DM liegen. Für Stoff wirst Du vermutlich ebenfalls 150,- DM hinlegen müssen und Du muss Ihn noch umständlich zurechtschneiden und einpassen. Die Preise sind geschätzt, da ich nur die Preisliste für die Limousine/8 habe und die liegt nicht hier im Büro.
Wenn Dein Himmel keine Löcher hat, dann reinige ihn im ausgebauten Zustand. Der wird nach dieser Prozedur wie neu aussehen oder Du reinigst einen Himmel aus einem Schlachtcoupé. Beim /8 hast Du - soweit ich weiss - keine Serien-Unterschiede im Dachhimmel wie im 123. Der 123 hat die gelochten Himmel nur noch bis Mitte 1979 ab da kamen andere Versionen. (Martin Jakubowski, mailto:Ria_und_Jaku@t-online.de).
A: Nachdem bei unseren älteren Mobilen doch immer öfter die ZV streikt und die Neuteile zwar nicht rar aber sauteuer werden, habe ich mir folgende Gedanken gemacht:
Unlängst berichtete jemand im 116er-Forum von einer eben laufenden Reparatur seiner ZV und zwei Neuteile hätten schon 80,-- und 60,-- EUR gekostet, die Rep. war noch nicht fertig. Oha! Da bekommt man ja Angst. Warum also nicht die alte ZV stillegen oder rauswerfen und eine moderne elektrische einbauen?
Ich meine, die Türverkleidungen sind dann im Falle einer Rep. ja sowieso schon herunten, der _zusätzliche_ Aufwand also nicht so enorm. Der Grund ist klar: die elektrischen machen laut "klick-klack" und das passt nicht zu einem alten Benz. _Aber_: Audi hat in den 80ern (auch in meinen 100er) ZV eingebaut, die sowohl elektrisch als auch pneumatisch arbeiten. Ganz einfach, die Kabel gehen bis in die Türen etc., und dort erst sitzt ein Schließelement das mit einer lautlosen Luftpumpe eben öffnet oder schließt, der optische und natürlich akustische Effekt ist derselbe wie beim Daimler, und solange die Batterie nicht vollkommen leer ist, funktioniert's. Und funktioniert bei meinem Audi schon seit dreizehn Jahren und 180.000km bestens ohne Defekt. Die Gummis an den Schließelementen sind dermaßen weich, ich denke die werden nie porös. Und das beste: diese Elemente bekommt man am Schrottplatz (noch) geschenkt, kein Schrotthändler glaubt, daß er sie jemals verkaufen könnte. Einen passenden Leitungssatz sollte man besser nicht beim Audi-Händler kaufen, sondern nimmt man einfach einen Leitungssatz vom Nachrüstmarkt, da kosten komplette ZV _mit_ den Motorelementen etwa 90,--EUR, die Kabel gibt es sicher um die Hälfte. Ein bißchen basteln noch für die Befestigungen.
Ich denke man sollte bei einer anstehenden Rep. sowas ins Auge fassen, oder sich zumindest jetzt schon rechtzeitig die Schließelemente vom Schrott besorgen (Andreas Illenberger" a.illenberger@gmx.net).
A: Guten Morgen allerseits!
Also das mit der ZV-Streikerei ist wirklich nervtötend, aber es gibt auch andere Abhilfen.
Die Gummimembranen der Türzylinder werden meist an der Oberseite, also der Schließenden porös. Wahrscheinlich weil hier die Umwelteinflüsse am größten sind. Die Membranen der Unterseite sehen dagegen immer wie neu aus. Darum Zylinder aus einem Schlachter nehmen und Membranen austauschen. Das geht ganz schnell (ca. 5min pro Zylinder) Verkleidungsdemontage nicht inbegriffen. Bei den Zylindern im Heck ist es schon schwieriger, da diese Membranen meist alle gleich defekt sind und es andere sind als in den Türen (viel schauen, Augen offen halten) Wem das zuviel Arbeit ist, der sollte sich eine elektrische Unterdruckpumpe besorgen (z.B. vom W123). Da muss man halt Kabel verlegen. Man spart sich aber den Umbau der Membranen und den Kauf des, meistens undichten, Steuerzylinders.
Die von Andreas beschriebene ZV gibt es auch im Golf 3 und dem ausgelaufenen Polo (auch bei diversen Seat usw.). Das elektrische Unterdruckmodul sitzt (wie im W123) im Kofferraum.
Beim W116 kann dieses Modul auch im Kofferraum versteckt werden, und zwar dort, wo der Vorratsbehälter für die ZV liegt, über dem Tank. Den Behälter tät ich aber abschließen.
Weiters kann es auch vorkommen das die ZV deshalb nicht geht, weil der Steuerzylinder an der Fahrertüre nicht richtig eingestellt ist. (Anleitung auf der W116-CD). (Thomas Hindinger Thomas.Hindinger@gmx.at)
Q: Ich interessiere mich für den alten SL und gelegentlich liest man in den Annoncen, daß die Airbag (manchmal 2) haben. Seit wann gab es Airbag im w107, in welchen Modellen oder gar als Serie, daß er nur nicht genannt wird. (Alex)
A: Den Airbag gab es beim 107 als sa ab 3/80. serienmäßig gab es ihn nie und auch nie auf der Beifahrerseite.
(Andreas, mailto:atelier-kleist@t-online.de)
Q: Wer hat Infos oder Erfahrung über Kosten / Bezugsquellen / Einbaumöglichkeiten für Autogas oder Erdgas. Was für ein Unterschied bedeuten die beiden Gasarten? Habe einen 280 SE Bj. 69 mit H-Kennz. (Christian Schnurr, mailto:chris.schnurr@t-online.de)
A: Der 280SE von 69 hat doch noch die mechanische Einspritzung mit der Stempelpumpe oder? Wenn dem so ist hast du ein problem mit der Gasumrüstung, du musst dann nämlich die Pumpe ausbauen, weil du die Einspritzung nicht abstellen kannst, d.h. du hast nacher nicht die Möglichkeit von Benzin auf Gas umzuschalten. (Werner)
Q: Wir haben jetzt für unseren 280S Automatikgurte für vorne bekommen, die die alten Autoflug Zubehör-Gurte ablösen sollen. Unser Auto hat hinten gar keine Gurte - aber die Aufnahmen müßten ja auf jeden Fall da sein (BJ1970), oder? Kann man denn die alten vorderen Gurte hinten einbauen, oder macht das wegen dem Alter ohnehin keinen Sinn? (Simon, mailto:108@sstaiger.de).
A: Die Aufnahmen findest Du beim 108er hinten (re. + li.) auf der Hutablage. Für die hintere Sitzbank gibt es Extragurte. Du brauchst zur Montage der Gurtrollen aber noch ein paar Abdeckkappen, die Du mit den Gurten u.U. bei DB-Depot findest (http://www.dbdepot.de), sowie auch den mittleren Beckengurt. Die Gurtpeitschen mußt Du unter dem Sitzkissen montieren, indem Du vorher die Halter für das Kissen, am vorderen Rand der Sitzbank, durch Eindrücken aushängst. Falls Du dazu noch Fragen hast, melde Dich einfach. (Frank Osthues, mailto:frank.osthues@gmx.de).
Q: Danke für die Tips! Wir hatten allerdings an eine 'weniger sichtbare', günstige Lösung gedacht: die alten Dreipunkt-Gurte als Beckengurte hinten links und rechts, die man dann unter der Sitzbank verschwinden lassen kann.
A: Geht das? Wie baut man Dreipunkt-Gurte als Beckengurte ein? Zum Einbau haben hier im Forum schon zweimal Leute mit /8ern gefragt, dort findest du auch eine ausführliche Einbauanleitung. Übrigens finde ich, dass Gurte nicht unbedingt unsichtbar angebracht sein müssen, da sie durchaus zeitgemässes Zubehör bzw. originale Sonderausstattung waren... Mein 108 hat hinten zwei Automatik-Dreipunktgurte mit der Gurtrolle auf der Hutablage. Es verschönert das Auto zwar auch nicht unbedingt, aber wenn doch mal was passiert, will ich nicht an der Sicherheit für die Fondpassagiere gespart haben.
/8 steht für das Startjahr 1968.
Q: Ist der Ausbau des Tacho beim /8, 2. Serie, problemlos möglich?
A: Der Ausbau ist absolut kein Problem. Die ganze Einheit mit Tacho, Uhr, und Instrumente ist nur in die Konsole reingesteckt. Also nur rausziehen (Tip: falls es sehr schwer gehen sollte, löse die vordere Lautsprecherabdeckung und Du kannst so von hinten angreifen und die ganze Einheit aus der Konsole drücken. Dabei kommst Du auch wunderbar von hinten an die Tachowelle zum abschrauben.) (Werner, mailto:wcheg@aol.com)
Q2: Sind alle Kabel und die Tachowelle und die Öldruckleitung lang genug, daß man vor dem Rausdrücken nichts lösen muß? Wo kann man denn von außen so kräftig anpacken, daß sich das komplette Instrument Herausziehen läßt? Der Tip mit dem Ausbau des Lautsprechers erscheint daher sehr sinnvoll, damit man von hinten (durch das "geöffnete" Armaturenbrett) drücken kann. Kommt man da auch von unten bei?
A: Also von unten ist es glaube ich relativ problematisch, da alles zu verbaut ist. Ich arbeite mich immer durch den Lautsprecherausschnitt vor, das geht sehr gut. Ölleitungen mußt du dabei nicht abklemmen, die ist lang genug. Am die Tachowelle kommst Du vorzüglich hin. (Werner, mailto:wcheg@aol.com)
Q: Kann ich meinen damals für die 2. Serie neue gekauften Kotflügel auch in die 1.serie einsetzen oder gibt es Unterschiede. damals für Bj 76 jetzt für Bj 69.
A: Die Flügel sind sehr unterschiedlich, Du brauchst zwei Kotflügel, Motorhaube mit Grill, Stoßstange und Schürze, und machst aus einem schönen 69er einen weniger reizvollen (Geschmackssache) der 2. Serie. Siehe auch http://www.strichachtclub.de/serien.htm (Klaus Rolfsmeyer, mailto:daimlerklaus@aol.com)
Q: empfiehlt sich der Einbau einer kontaktlosen Zündanlage auch im Hinblick auf die Nachrüstung mit Katalysator? Wer bietet solche Zündanlagen an und was kostet die in etwa? Frank (mailto:F64S@gmx.de
A: Ich habe eine 200/8 von 1976, den ich im Oktober 1998 bei einem renommierten Stuttgarter Nachrüster mit G-Kat (sage und schreibe jetzt Euro 2!) habe nachrüsten lassen. Bei dieser Gelegenheit wurde dann auch gleich die kontaktlose Ignitor Zündung eingebaut, die offensichtlich auch von der Firma "Hoffmann Speedster" vertrieben wird. Die ganze Anlage funktioniert absolut einwandfrei. Ich bin also sehr zufrieden mit KAT und Ignitor-Zündung. Beste Grüße, Ulrich (mailto:Ulrich_keuch@hotmail.com )
A: Eine Transistorzündanlage ist eigentlich immer zu empfehlen. Kein Verschleiß an Kontakten mehr, keine defekten Kondensatoren und auch das eigentlich notwendige Nachstellen der Zündeinstellung bei Abbrand entfällt dann. Nur nicht vergessen: Auf den Schmierfilz in der Verteilerwelle muß nach wie vor hin und wieder ein wenig Öl, damit das Innenleben des Verteilers nicht vergammelt! (ist ein klassischer Wartungsmangel!)
Wer bietet solche Zündanlagen an und was kostet die in etwa? Von der Fa. Ignitor gibt es das. Der Preis liegt irgendwo in der Gegend von 200DM.
Bei dem 200 /8 muß man wissen, was für ein Verteiler montiert ist, damit der Einbausatz hineinpaßt. bei den ganz frühen Modellen MUSS eine Zwischenplatte rein, sonst geht es nicht. Die gibt es NUR bei Alois Lenz. Thomas Guth (mailto:tguth@rumms.uni-mannheim.de )
A: Ich weiß nicht, ob es beim w123 genauso sitzt wie beim /8, aber bei meinem /8 sitzt der Schalter des Kickdown unter dem Gaspedal im Bodenblech. Übrigens ist es mir auch mal passiert, daß der Kickdown nicht funktionierte, weil die Bodenverkleidung unter das Gaspedal gekommen war und der Schalter deshalb nicht eingedrückt werden konnte (Roy, mailto:R.A.Boven@avv.rws.minvenw.nl).
Q: Hallo! Bin gerade erst Besitzer eines 220D/8-automatik geworden. Mir fällt auf, daß die Automatik auf D total schnell hochschaltet: 1-2 bei 15, 2-3 bei 35, 3-4 bei 55km/h . Ist das normal? Kann man das einstellen?
A: Björn (mailto:200d@mms.de ):das hört sich alles normal an.
A: Ulrich (mailto:ulrich_keuch@hotmail.com ): fahre einen 200 /8 Automatic. Die Schaltpunkte sind konstruktiv bedingt - aber immer abhängig von Gaspedalstellung und Fahrgeschwindigkeit. Wenn Du mit sehr wenig "Gas" fährst, denke ich, daß das frühe hochschalten im normalen Bereich liegt (was ja zwecks Motorschonung und Spritverbrauch auch o.k. ist). Oder schaltet er auch bei Vollgas so früh? Dann wäre etwas zu richten, frage mich aber nicht, wie das geht!
Q: Wo mißt man den Ölstand der Automatik und wie füllt man evtl. nach? Welches Öl? 280E/8 (Daniel)
A: Hallo, wenn Du vor dem offenen Motorraum stehst, ist in der hinteren linken Ecke an der Stirnwand ein Füllrohr. Das müßte einen schwarzen runden Verschluß haben!? Während der Motor läuft(Schaltung auf P oder N, mit angezogener Feststellbremse!!!) den Meßstab rausziehen und mit einem fusselfreien!! Tuch säubern, wieder rein und raus und ablesen!! Nachfüllen, mit Hilfe eines kleinen Trichters durch das Füllrohr. Bei betriebswarmem Motor bis MAX., bei kaltem Motor etwa 5 bis 8 mm unter MIN, denn wenn das Öl warm wird, dehnt es sich kräftig aus. Nicht überfüllen!! (Sascha, mailto:Sascha.Dreger@gmx.de)
A: Gleich vorweg: Tu Dir einen Gefallen und verwende immer nur das original Daimler-Benz ATF-Öl.
Ich habe eine Zeit lang einmal ein handelsübliches Dexron-II ATF-Öl verwendet, womit ich z.T. weit nach oben verschobene und hart wirkende Schaltpunkte erzielt habe. Nach 2.000 km habe ich dieses Öl dann wieder abgelassen und das Original eingefüllt. Der Effekt war, vereinfacht ausgedrückt, "traumhaft", da das Getriebe wieder butterweich geschaltet hat.
Der Einfüllstutzen liegt i.d.R., wenn Du vorne vor dem Motor stehst, hinten links an der Spritzwand. Du solltest zum Prüfen den Wagen vorher mindestens 15 bis 20 Minuten warmfahren, da sich das Öl stark ausdehnt. Danach den Motor laufen lassen, Wählhebel auf N oder P und den Stand kontrollieren. Ggegenbenenfalls nachfüllen. Aber bitte auf peinlichste Sauberkeit achten, was absolut WÖ R T L I C H zu nehmen ist!! (Frank, mailto:frank.osthues@gmx.de)
Q: Im Urlaub haben meine hintere Stoßdämpfer (Marke Gabriël, noch nicht mal 20.000km) den Geist aufgegeben. Jetzt kann ich (in den Niederlande) Bilstein oder Koni kaufen. Welche soll ich kaufen? Was ist besser, was hält länger, was fährt sich am besten? Koni gibt z.B. lebenslanger Garantie obwohl Bilstein nur ein Jahr garantiert. Allerdings kosten die Koni's 395,- Gulden und die Bilstein's "nur" 230,- Gulden. (Roy, mailto:R.A.Boven@avv.rws.minvenw.nl).
A: Es gibt von BOGE Sachs Mannesmann Stoßdämpfer für /8 schon für 100,- DM pro Stück! Meine Monroe -Gasdruckstoßdämpfer haben zwar 12 Jahre gehalten, aber die momentanen Preise finde ich unerschwinglich!! (Martin Pompe, mailto:mpompe@debitel.net).
A: Hallo Roy! Meine hinteren Stoßdämpfer haben nach ca. 30.000km(2 Jahren und 1 Woche/ davon einige Tausend km mit Gespann gefahren) den Geist aufgegeben. Es handelt sich um die viel umworbenen Monroe Sensatrac für DM 140,-/St für den W123.
Dies ist mir nur beim Federwechsel an der HA letzten Samstag aufgefallen. Der eine Dämpfer macht beim selbständigen Ausfahren der Stange Zischgeräusche (Lammsbräu) und legte die letzten 3 cm der Strecke verdächtig schnell zurück, also praktisch ohne Dämpfung. Als ich das 30 Min. später bei Fa. Schauer reklamiert habe, teilte man mir mit, daß die Gewährleistungsperiode nur 1 Jahr beträgt und jetzt also schon verstrichen wäre. Handelt es sich um die roten Konis in deiner Schilderung? Sind das Paarpreise gewesen? Dann würde sich der Kauf auf jeden Fall lohnen - lebenslange Garantie! Zu Hause habe ich noch 2 St. nagelneue aufblasbare Monroe-Stoßdämpfer mit Leitung und Ventil für den /8, jedoch passen sie nicht ohne Weiteres durch die Löcher der Schräglenker(da muß etwas aufgefeilt werden da breiter im Durchmesser/steht sogar in der Einbauanleitung!!!), so daß ich bei mir gebrauchte Bilstein aus einem Ausschlachtfahrzeug (keine merklichen Unterschiede F/s) vorübergehend eingebaut habe. Jetzt habe ich Bedenken nach den "positiven" Erfahrungen mit Monroe die neuen Dämpfer einzubauen... (Micha S., mailto:bolshoi@gmx.at).
Q: Bei meinem /8 trat während der letzten Tage folgendes Phänomen auf: alle paar Kilometer (2 bis 20) gibt es für kurze Zeit (ca.1 bis 2 Sekunden) ein lautes Geräusch von hinten/unten, wobei das Auto leicht abbremst. Die Handbremse habe ich überprüft, scheint in Ordnung. Das hintere rechte Radlager hat aber etwas über 1mm xiales Spiel. Es läßt sich per Hand zwar leicht drehen, man hört aber eindeutige Laufgeräusche. Kann mein Problem mit dem Radlager zusammenhängen? Wie baut man so ein Radlager hinten am /8 eigentlich aus? (Jürgen: mailto:krausjuergen@topmail.de )
A: Überprüfe die Antriebswellen vom Differential zu den Hinterrädern. Die darin enthaltenen Gleichlaufgelenke, welche die beim Federn entstehenden Höhenunterschiede zwischen Radnabe und Differential (Fahrzeugboden) ausgleichen, verschleißen und können zu dem von Dir beschriebenen Effekt führen. Sieh die Gelenke einfach mal an. In fortgeschrittenen Fällen siehst Du, wie sich Kugeln von innen in den Metallkragen prägen und irgendwann sogar durchdruecken.
Der Bremseffekt kommt daher, daß die Gleichlaufgelenke mehr und mehr Spiel bekommen und in bestimmten Stellungen zu haken beginnen. Der Schwung und/oder die Motorkraft brechen das Gelenk frei, wodurch das Fahrzeug kurz verzögert und das Geräusch entsteht.
Die beiden Wellen kannst Du mit Geduld und etwas Geschick selbst wechseln. Unter Umständen ist es hierzu notwendig, die hintere Abdeckplatte am Differential zu entfernen um Sprengringe zu lösen, welche die Wellen im Differential festhalten. Vielleicht hast Du auch schon die neuere Version, bei der man die Reparatur ohne Öffnen des Differentials durchführen kann. In der Radnabe sind die Wellen mittels einer Schraube befestigt. Die Ersatzteile sind leider nicht ganz billig.
An die Radlager als Verursacher des von Dir beschriebenen Effekts glaube ich weniger. Allerdings macht es sicher Sinn, auch diese zu überprüfen und, falls notwendig, bei dieser Gelegenheit in Ordnung zu bringen. (Eberhard: mailto:eberhard_geiger@hp.com )
Q: Bitte um kurze Beschreibung, wie man die hinteren Radlager beim /8 wechselt. Bremse zerlegen ist kein Problem, aber wie bekomme ich dieses Bauteil mit den Lagern heraus? Jürgen (mailto:krausjue@topmail.de )
A: Schraube in der Mitte der Bremsscheibe lösen und dann die Antriebswelle von innen herausziehen.(ist ne ziemlich knappe Angelegenheit). Dann Spannmutter (als Mutter bezeichne ich hierbei eher einen Ring mit Innengewinde) des Radlagers lösen (ebenfalls an der Innenseite der Radaufhängung, vorher Einkerbungen, die zur Sicherung der Mutter dienen, aufhebeln). Nun kann man die Welle samt Lager herausnehmen. Die Lagerschale auf der Welle mußt Du mit Hitze oder etwas Gewalt(vorsichtig) entfernen. Beim Zusammenbau gut einfetten. Zum Anziehen de Radlagers ist ein Spezialwerkzeug von Mercedes (passende Schlüssel) sehr hilfreich aber mit etwas Geschick nicht unbedingt notwendig. Jan Soltau (mailto:jans@demag.rwth-aachen.de )
Q: Ich habe für meinen 200er Benziner /8 einen neuen Zylinderkopf organisiert und möchte ihn jetzt montieren. Daß ich Krümmer, Vergaser etc abnehmen muß ist mir bekannt. Meine Frage ist: -Wie spanne und entspanne ich den Kettenspanner? - muß ich die Kette öffnen? -wie kriege ich den neuen Kopf hinsichtlich des Zusammenspiels von Zylindern zu Ventilen eingestellt?
A: Meine letzten Ölfinger vom M115 sind schon ca. 4 Jahre sauber aber dennoch erinnere ich mich an die Begegnungen mit Lagerbolzen(LB). Von den Gleitschienen mußt Du die obere ausbauen, sie wird von 2 oder 3 LB mit Innengewinde, die von außen eingeschlagen sind, gehalten. Zum Ausbau gibt es Spezialwerkzeuge z.b. Austreibhammer u.ä. Ich habe bei meinen Arbeiten eine Sechskantschraube ( M6?? x min 70mm ) eingesetzt, auf welche eine Mutter aufgeschraubt und ein Paar U-Scheiben draufgeschoben waren dazu noch eine große Stecknuß oder , falls vorhanden, ein Stück Rohr ggf. auch zwei Ringschlüssel aus dem Kasten (die Schraube und später der LB müssen durchpassen), nun die Stecknuß vor den LB halten und Schraube reindrehen (LBgewinde vorher reinigen!!) Die Unterlagscheibe liegt an der Nuß an.. die Mutter drückt an die UScheibe...Du hältst den Sechskant hinten fest und drehst an der Mutter .Plop der LB ist da !
Natürlich kann man einen defekten LB auch vorsichtig ausbohren oder unter Zerstörung der Gleitschienen von innen mit einer Wapu- bzw. Gripzange packen und rausschlagen .PFUII!!!.
Was den Kettenspanner angeht, bin ich mir nicht ganz sicher aber ich habe ihn glaub nie demontiert, das Rad geht von der Nockenwelle auch so ab.
Wenn Du die Kette (an Kabel oder Schnur angebunden) etwas abläßt, behalte auch den Zündverteiler (Kappe ab +Finger-OT) im Auge. Falls Du einenen Helfer oder Kran hast, kannst Du Abgas- u. Ansaugkrümmer mit Vergaser auch montiert lassen und erst später "rückenschonend" auf der Werkbank umbauen ..für den Anfang allerdings etwas unübersichtlich beim Wiedereinbau. (Tobi Fischer)
A: Die Steuerkette läßte sich nicht öffnen, du mußt das Kettenrad von der Nockenwelle abziehen.(Vorher den Kettenspanner lösen) 1. Wenn du den Zylinderkopf einbaust mußt du das Kurbelwellenrad auf den ersten Zylinder auf OT-Zündzeitpunkt stellen. 2. In der Nockenwelle befindet sich eine Kerbe am Bund der Nockenwelle (zum Kettenrad hin), diese Kerbe muß an der Kante des Zylinderkopf fluchten. Wenn du die Steuerkette wieder montiert hast, drehst du die Kurbelwelle einmal ganz durch um zu testen ob du richtig gearbeitet hast. (Klaus Behle, mailto:klaus.behle@pironet.de)
A2: Von vorne gesehen, ist hinter der Lichtmaschine am Kurbelwellengehäuse eine Schraube.(Hutmutter), hinter der, der Kettenspanner angedrückt wird.Im Kurbelgehäuse bzw. Motorblock befindet sich ein Kolben, der den Kettenspanner andrückt. Die Kerbe an der Nockenwelle muß so stehen, daß die Ventile am ersten Zylinder beide geschlossen sind. Also rechts. Wenn du die Kette wieder montiert hast und du die Kurbelwelle einmal ganz herum drehst, muß das Kurbelwellenrad wieder auf "OT" stehen und die Kerbe der Nockenwelle sich an der ersten Lagerkante(Lager der Nockenwelle) auf der rechten Seite befinden.(die Kante ist nur zu sehen, wenn du die obere Lagerschale abmontiert hast). VORSICHT beim Herausschrauben der Hutmutter, wo sich der Kettenspanner drunter befindet, die Feder dahinter steht unter Druck. (Klaus Behle, mailto:klaus.behle@pironet.de)
A: Bleiersatz? Völlig unnötig. Mein /8 280CE Bj.72 fährt seit 96 bleifrei. Oft auch Vollgas. Keine Probleme. Wenns der aushält schaffts dein Newtimer auch.
Q: Suche Infos über Höherlegung einer /8-Limo. Da gab es mal einen Umbausatz von Mercedes-Benz für schlechtere Straßenverhältnisse - wer weiß mehr. Suche außerdem Infos über Umbau einer /8-Limo zum Caddy (Pritsche) sowie (immer noch) alles, was über Allrad im /8 bekannt ist. Paßt nach Unterboden-Umbau der G-Benz Antriebstrang (lang)? (Joe)
A: Eine Höherlegung für die 123'er Limousine findest Du auf den Internetseiten von Hans Westmar: http://hometown.aol.com/westmar/bolide.html Die 123'er dürften wahr. mit dem 115 identisch sein.
Q: Wenn nach längeren Fahrten (Autobahn) der Motor abgestellt wird, kommt es vor , daß sich der Anlasser nicht mehr rührt. Woran kann das liegen, ist es der Anlasser selbst, oder der Schalter? Kann man das reparieren/nur den Schalter austauschen, oder muß der Anlasser immer komplett ausgetauscht werden? Gab es in diesem Baujahr (75) verschieden Anlassertypen? (Ben, mailto:benjamin.wendelstein@fh-flensburg.de).
A: Ob es der Magnetschalter ist kannst Du checken indem Du an die kleine Klemme an selbigen 12V anlegst. Das Anlasserritzel müßte mit einem "Klick" nach vorne springen. Dein Problem hört sich eher nach abgenutzten Schleifkohlen an. Am besten ausbauen und testen, danach evtl. zerlegen. Man kann auch die Kohlen auswechseln (billig und nicht besonders aufwendig). (Walter Birner, mailto:wbirner@yahoo.com).
A: Der Klick ist schon da, ich hab mich auch schon mal daran versucht, den Anlasser auszubauen, aber... gibt's da 'n Trick? Oder liegt's an meinem Werkzeug? Auf jeden Fall hat keine der drei(?) Schrauben sich auch nur ein halbes Grad bewegt. Dabei soll doch Anlasser aus-, einbauen nicht gerade zu den Königsdisziplinen beim StrichAcht-Basteln gehören! (Ben).
A: Du brauchst einen großen Imbusschlüssel (ich glaub ein 10er), vielleicht etwas MOS Öl als rostlöser vielleicht ein Rohr als Hebel. Batteriemassekabel abklemmen. Die zwei grossen Imbusschrauben am Getriebe/Motor Flansch abschrauben. Noch die Kabel vom Anlasser abschrauben. Evtl. mit Gummihammer den Anlasser lockern und schon hast Du ihn ausgebaut. Nun kannst Du ihn mit einem starken Kabel (z.b. Starthilfekabel) mit + und der Batterie verbinden. - ans Anlassergehäuse, + an Klemme 30 (die große). Nun Klemme 50 (die kleine) mit Schraubenzieher oder Kabel mit 30 verbinden. Der Magnetschalter müßte schalten. (das Ritzel spurt aus und müßte sich drehen. Wenn es sich nicht dreht -> wahrscheinlich Schleikohlen ersetzen -> Anlasser zerlegen.) Am besten besorgst du dir entsprechende Literatur über Internet/Flohmarkt/Bücherei. (Walter Birner).
Q: Wer kann mir ein paar Ratschläge zum Thema Vergaser eines 200/8er (Bj.69) geben. Er nimmt nicht sauber Gas an. Der Vorbesitzer hatte eine falsche Membrane eingebaut. Damit dachte ich den Fehler gefunden zu haben. Es ist zwar besser geworden aber eben noch nicht richtig. Zündung usw. ist in Ordnung. Ventile dürften mal eingestellt werden, ist aber nicht dramatisch. Oder ist der Motor doch so empfindlich?
Eventuell handelt es sich ja um etwas MB-typisches. Ich würde mich über ein paar Ratschläge freuen. (Jens: mailto:cml@bergisches-netz.de )
A: Die vage Fehlerbeschreibung hört sich eher nach einem Zündungsproblem an. Ich vermute, daß neben einem nicht korrekt zündenden Zylinder (Kerze, Kabel, Stecker) auch noch die Fliehkraftverstellung nicht korrekt funktioniert. Das ist ein /8-typischer Wartungsmangel, der diese Ausprägungen zeigt!
Der Vorbesitzer hatte eine falsche Membrane eingebaut. Damit dachte ich den Fehler gefunden zu haben.
Tut mir ja leid, aber das die Leute immer denken, es sei der Vergaser ist schon komisch. Wirklich: In aller Regel ist die Zündanlage überholungsbedürftig! Immer wieder sind die Kable 20 Jahre alt und leiten den Funken nicht weiter. Die alten Stecker sind auch immer (IMMER!) defekt und die Funken schlagen sonstwo über.
Die Unterbrecherkontakte werden getauscht, aber der Kondensator ist, wie schon erwähnt auch alt. Der muß ebenfalls getauscht werden, damit die Kontakte nicht sofort wieder verbrennen! (kostet ca. 30 DM)
Es ist zwar besser geworden aber eben noch nicht richtig.: Klar, war halt nicht der Vergaser.
Oder ist der Motor doch so empfindlich?: Nein, ist er nicht. Der m115.923 ist eigentlich der anspruchsloseste Motor der Baureihe. bei normaler Wartung sind Laufleistungen wie beim Diesel ohne Probleme drin.
Die /8 leiden unter der extrem schlechten Wartung der Besitzer der heutigen Zeit. Die Wagen fahren noch annehmbar, obwohl schon keine Einstellung mehr in Ordnung ist.
Zum Schluß: Prüfe mal die Zündverstellkurve (s. Tabellenbuch bei db 42dm) mit und ohne Unterdruck.
Prüfe die Zündanlage nochmals durch. erneuere die Stecker, Kabel (auch zur Zündspule!) und die Kerzen (Neuteil: NGK V-Line Nr. 4, nicht Bosch, Beru oder sonst einen Schrott), erneuere den Unterbrecherkontakt (zweigeteilter??) und den Kondensator. evtl Verteilerkappe und Läufer ebenfalls erneuern.
Wenn dann das Ding immer noch nicht richtig geht, lasse beim Bosch-Dienst deiner Wahl mal eine Motor- und Abgasdiagnose machen. Zylindervergleich nach Drehzahlabfall, Zündspannung (max 10kv), Zündverstellkurve mit und ohne Unterdruck (s.o.) und Abgasdiagnose bei verschiedenen Drehzahlen.
Sollwerte Abgas:
Leerlauf:
CO: Max 1,5%
CO2 höher als 14,5% besser 15,5%
O2 : Max 1% (sonst Auspuff abdichten!)
HC: Max 400ppm
Lambda: 0,985 bis 0,999
Bei erhöhtem Leerlauf (ca. 2500 1/min) Gas halten, bis Werte eingependelt sind, dann kontrollieren.
CO geht in aller Regel leicht runter, wie auch O2.
Der Boschdienst soll alle Meßdaten AUSDRUCKEN! Das geht ohne Probleme! Vorher mit der Werkstatt FEST vereinbaren: Keine Ausdrucke = Kein Geld! (Thomas Guth: mailto:tguth@rumms.uni-mannheim.de )
A: Der Tipp von meinem Namensvetter klingt vernünftig. Habe selbst /8 230.6 der nicht richtig lief und massig Sprit gesoffen hat, nach Tausch sämtlicher Zündungskabel / Kerzen / Stecker usw. und einer nachfolgenden vernueftigen Einstellung in Fachwerkstatt fährt das Auto prima. P.S. am Vergaser wurde NICHTS gemacht! Und noch mal: NGK Zündkerzen nehmen (emo s. mailto:thomas.strohner@planet-interkom.de )
A: Vergaser sind ein komplexes Thema, was Ferndiagnosen nicht einfacher macht. Möglich sind viele Ursachen (defekte Ansaugluftvorwärmung, falls es das beim 69er /8 schon gab), voller Luftfilter, falscher Schwimmerstand, Nebenluft aus Undichtigkeiten etc.
Fahr ein gutes Stück (so 15 km mit unterschiedlichen Drehzahlen), dann Kerzen rausschrauben und Kerzengesicht anschauen: Mittelbraun = ok; rußig =Gemisch zu fett; Grau/weiß = Gemisch zu mager (Gunnar)
A: Ist das richtige Dämpferöl drin? Normalerweise gehört ATF-Öl rein, weil dieses seine Viskosität bei unterschiedlichen Temperaturen fast nicht ändert. (Klaus R.: mailto:PeKlaRo@aol.com )
Q: Ich fahre einen -8 200 Benziner Bj. 72. Die Kühlwasseranzeige geht nie über 80 Grad. Sie bleibt meist bei ca. 70 Grad und fällt stark ab, wenn man die Heizung auf "voll" dreht und geht dann wider auf die 70 Grad. Ist das so in Ordnung? Wenn nicht, was könnte der Fehler sein? (Acki, mailto:acki@topmail.de)
A: Das hört sich an wie ein defektes Kühlwasserthermostat. Womöglich funktioniert die Heizung auch noch schlecht? Normalerweise geht die Kühlwassertemperatur zügig auf 85 bis 90 Grad und pendelt dort. Zur Zeit kommt der Motor nicht auf Betriebstemperatur und wird eine Menge Sprit saufen. Der Ersatz des Thermostates ist nicht teuer und zeitaufwendig. Kann auch im Wasserbad nach dem Ausbau getestet werden. (Justus, mailto:drjliebig@aol.com)
Q: Kann ich ein 300er TD Motor (W123) in ein W115 einbauen? Hat ein 220D 615.912 aus einem 123 mehr Leistung als ein 615.912 aus einem W115 und was macht den Leistungsunterschied aus? Sascha (mailto:sascha_schulz@usa.net)
A: In aller Kürze. Umbau ist techn. machbar, der Aufwand hierfür ist jedoch relativ hoch. Die 123er Motoren haben ihren Ölfilter vor der Motorstirnwand sitzen. An dieser Stelle haben die 115er keinen Platz dafür. D.h. alles umbauen und versetzen.
Zur Motorleistung. Die späteren 200D bekamen 60PS spendiert als der 220D Motor im 123er aus dem Programm genommen wurde. Alles in allem lohnt ein Umbau nicht. Er rennt auch mit 5 PS mehr nicht arg viel schneller. Rudolf Körper (mailto:Rudolf.Koerper@t-online.de )
Q: Kann mir jemand sagen, ob es Unterschiede zwischen einem 2.8 E Motor aus dem /8 und einem vom W123 gibt? z.B.: Einspritzanlage, Ölfilterhalterung... Oder besser noch: Paßt ein 123er Motor in einen /8er und welche eventuellen Umbaumaßnahmen muss man berücksichtigen?
A: In der Tat ist einiges geändert worden: Einspritzanlage: D-Jetronic (elektronisch) gg. K-Jetronic (mechanisch): Andere Einspritzventile, anderer Ansaugkrümmer, keine Motor-Wasseranschlüsse beim 123 für Drosselklappenerwärmung des /8; Servopumpe (Separater Ölbehälter beim /8); Ölfiltergehäuse (Anschluß Öldruckleitung + Ölkühler geändert); Kürzere Wasserpumpe beim /8; und, und, und. Wenn Du Know-how und Muße und Zeit hast, kannst Du es ja durchziehen. Ansonsten ist die Aktion fraglich. (Gerhard Müller, mailto:muellerhausach@aol.com)
A: Also passen tut er auf jeden Fall, da ich einen M110 E aus einem 123er in meinem Strichachtcoupe habe. Da ich den Umbau allerdings nicht gemacht habe, kann ich Dir leider keine Einbauanleitung geben. (mailto:MBStrichAcht@aol.com)
Q: Ich habe nun meinen 230er Automatik wieder angemeldet. Aber der Kaltstart funktioniert nicht korrekt. Er springt zwar an, aber sobald ich Gas gebe verreckt er fast, beschleunigt überhaupt nicht, wenn er dann aber einmal Gas angenommen hat, ist alles vergessen und er läuft normal. (Alexander, mailto:alex.suess@online.de)
A: Hatte an meinem 230c genau selbiges problemchen. Nach dem Start und Anfahren ruckelte er ziemlich heftig...so 3-4mal, dann lief er problemlos. Ursache: Bimetallfeder Startautomatik-Warmluftklappe war kaputt, so dass die klappe immer offen stand... zwar hat mb behauptet, daran alleine kanns eigentlich nicht liegen, nach Austausch lief der wagen aber wieder absolut top (also inkl. Kaltstart...). Es gibt einen Reparatursatz: Kostenpunkt in meiner Erinnerung 40 DM (Kai, mailto:wbwb50@uni-essen.de)
A: Hast Du mal nach der Funktion von der Starautomatik geschaut? (Kalter Motor: Starterklappe geschlossen, Öffnung durch Erwärmung der Bimetallfeder durch Kühlwasser und Strom). Vermutlich ist die Startautomatik so eingestellt (oder irgendwie defekt), daß die Klappe nicht (weit genug) schließt und der Motor zu viel Luft kriegt. Wenn bei warmem Motor alles bestens ist, scheint dies die Ursache zu sein. Ansonsten auch bekannt und sehr tückisch: Falschluftansaugen oder - auch denkbar, dann aber unabhängig von der Motortemperatur - : Wasser im Tank und Vergaser (Kondenswasser). Aber erst mal nach Startautomatik schauen! (Ulrich, mailto:ulrich_keuch@hotmail.com)
Q2: Herzlichen Dank für die Tips. Ich habe nun schon einiges probiert. Die Startautomatik scheint zu funktionieren, im halbwarmen Zustand, also ungefähr 2-3 Stunden Standzeit tourt der Motor ordnungsgemäß hoch und er nimmt auch problemlos Gas an. Nur wenn der Wagen über Nacht gestanden hat, dann tritt dieses Problem auf. Ich habe auch geschaut, ob den die Startautomatik in diesem Moment funktioniert, das scheint sie ebenfalls zu machen, zumindestens ist der Mitnehmerhebel nach rechts am Anschlag. Ich habe heute mal den Kolben ausgebaut und gereinigt und dann mit neuem ATF befüllt, ich muß nun morgen sehen, ob sich da was tut. Könnten denn auch die Zündkabel oder die Kerzen dran schuld sein, oder vielleicht was ganz anderes?
A: Gaspedal einmal durchtreten erst dann ist die Kaltstartautomatik aktiviert
Q3: Ich hatte den Wagen nun in einer guten Fachwerkstatt. Am Vergaser selber war nichts defekt, nur der Vergaserflansch wurde gewechselt, war porös. Außerdem wurde ein Grundeinstellung gemacht und nun läuft er wunderbar.
Q: Kann ich einen größeren Kraftstofftank in den W115 220D einbauen?
A: Klar kannst Du. 70 lit. sind möglich. Zu finden in jedem 280. E/CE Evtl auch 250. E/CE 230er weiß ich nicht oder beim MB Händler deines Vertrauens :-)) für ca 1000.- (Fred)
Q: Ich habe einen alten W116, Baujahr 1978, und suche dafür ein Typenschild mit der Aufschrift "450 SE". Meiner hat nämlich nur ein 280er Schild hinten d'rauf, aber die Leute sollen ruhig wissen, welche Urgewalten da ihr Unwesen treiben. Also, wo bekomme ich so etwas günstig her? Bei Mercedes soll das Teil um die DM 40.- kosten...
A: (Wechseln): Das kommt darauf an wie das Typenschild montiert ist. Ist es mit Stiften festgemacht so kannst du es vorsichtig herausziehen. Ist es geklebt, dann brauchst du einen Heißluftfön.
Q: Was ist genau der Unterschied zwischen dem M116er Motor(350)und dem M117er Motor(450)? Laut der Beschreibungen auf der Seite sollen beide fast baugleich sein. Sind nur andere Kolben/Kurbelwelle drin, oder wie? (Hares, mailto:latifk@smail.uni-koeln.de).
A: Also, nachdem hier viel debattiert wurde, welches Auto wirtschaftlicher ist, möchte ich die Frage beantworten: Der 350er hatte einen Hub von 65,8 mm und der 450er einen Hub von 85 mm bei gleicher Bohrung von 92 mm. Das macht also eine Änderung der Kurbelwelle notwendig. Das Resultat war eine herabgesetzte Höchstdrehzahl vom 350er von 6300 U/min auf 5800 beim 450er. Das maximale Drehmoment von 260 NM bei 4000 des 350er steht den 345 Nm bei 3250 des 450er gegenüber, der die 260 Nm bereits im Leerlauf bzw. knapp darüber entfaltet. Beide Motoren gab as aber auch für das Ausland als Niederverdichtete Variante für den Betrieb mit Normalbenzin. (Bernd, mailto:webmaster@zwoachzig.de).
A: Recht hast, wer beide Motoren kennt, läßt den 350er einfach liegen. Mit der üblichen 3-Gang-Automaik ist das eine Zumutung ! Wer die Wahl hat, und nicht den 450er nimmt, ist verwirrt meint Gerhard (Gerhard Müller, mailto:gmhausach@aol.com).
A: Die Handschaltung ist allerdings bei der von dir forcierten Fahrweise bei den momentan hohen Spritkosten eine Zumutung. Ein Test in der AMS 1/79 zwischen W126 und W116 ergab für den 350er mit Handschaltung einen Durchschnittsverbrauch von immerhin 24,3 Litern. (Mickey Parough).
Q: Das Auto (W116, 280 SE), fährt im dritten Gang nur noch 50, im vierten mit Mühe 100.
A: Der Fehler lag an einer lockeren Schraube im Bereich des Gasgestänges. Im Motorraum ist an der hinteren Seite eine Platte mit zwei Schrauben befestigt, die für die Stabilität der Konstruktion sorgt. Wenn eine Schraube fehlt, und die andere sehr locker ist, spricht das Gas zudem erst sehr spät an Kajetan Hinner).
A: Bei meinem 300D, W123, lag es an einer gebrochenen Einspritzleitung, so daß der Motor nur noch auf vier Zylindern (statt fünf) lief. Dieses Problem merkt man aber daran, daß der Motor unrund läuft und die hinter einem fahrenden mit laufender Wisch-Wasch-Anlage überholen (Kajetan Hinner).
Q: Mein Problem ist/war, daß der Motor das Gas nur verzögert annimmt, ganz schlimm war das morgens, wenn der Motor noch absolut kalt ist. man gibt Gas, dann geht erst die Drehzahl zurück, dann kommt der Motor aber ganz normal. Dieses Problem scheint verschwunden zu sein nachdem ich ATF-Öl in die Luftkolbendämpfung nachgefüllt hab.
Jetzt ist es aber noch so, dass der Motor erst nach ein paar Sekunden die volle Leistung zu bringen scheint (es ist mir aufgefallen, dass er die volle Leistung erst bringt, wenn die economy anzeige ganz rechts ist).
Ist das Einstellungssache vom Vergaser? Sollte man da zu einem Mercedes Händler gehen? Oder kennen die sich mit den alten Vergasern auch nicht so gut aus? (Klaus, mailto:kjd@gmx.net).
A: Wenn der Motor beim Gasgeben erst mit der Drehzahl abfällt und dann langsam kommt, ist das meistens ein sicheres Zeichen dafür, daß das Gemisch zu mager ist. Beim Gasgeben gibt ja kein Gas, sondern zunächst mal nur Luft. Durch eine am Bowdenzug /Gestänge angebrachte kleine Pumpe, die sog. Beschleunigerpumpe, wird die erforderliche Kraftstoffmenge in das Saugrohr eingespritzt, damit die Drehzahl angehoben wird. Also:
1. Gemischregulierschraube ca. 1/4 - 1/2 Umdrehung herausdrehen und Probefahren,oder:
2. Beschleunigerpumpe auf Funktion überprüfen.
Würde ich aber beides in der Fachwerkstatt machen lassen, sonst frißt Dir der Motor die Haare vom Kopf (Bernd, mailto:webmaster@zwoachzig.de).
P.S.: Die Dichtungen am Ansaugkrümmer und am vergaserflansch erneuern. Kostet nicht viel und kann man selber machen. Grund: Wenn der Motor Fremdluft kriegt, wird das Gemisch auch zu mager und der Effekt ist derselbe.
Q: ..schüttelt sich im Stand, wenn ich ihn an mehreren Tagen hintereinander nur im Stadtverkehr kurz bewege! Es ist eben ein Langenstreckenauto, denn dann treten diese Probleme nicht auf. Ein Bekannter, der Meister bei DC ist, meint dass es an den Kerzen liegen kann. Fährt man häufig nur Kurzstrecke müsste man die Zündkerzen ändern (hängt mit der K-Jetronic zusammen...)! Kann man noch was in Erwägung ziehen. Kann das auch am KAT(GAT) liegen? (Steini, mailto:caprixlr@freenet.de)
A: Nicht dass ich der totale Profi wäre, aber ich habe gerade eine mehrwöchige Odyssee durch meine K-Jet hinter mir. Und bei dem von Dir beschriebenen Fall würde ich mir als erstes die Einspritzdüsen vornehmen. Eine kostet ca. 40 Euro. Eine Druckprüfung hat bei meinem Wagen übrigens nix gebracht. Laut Test o.k., aber nach dem Tausch so ziemlich aller teuerer Komponenten doch kaputt. (Jörg, mailto:joergmueller01@hotmail.com)
A: Klingt nach Einspritzdüsen UND Zündkabeln. Hatte ich auch. Nach Tausch beider Komponenten waren alle Probleme weg und der Verbrauch war auch 20% weniger! kuck mal im dunkeln, ob irgendwo der Zündfunke überspringt) (Hartmut, mailto:450sel6.9@web.de)
A: Naja ob das so sinnvoll ist, auf Verdacht die Einspritzdüsen zu tauschen? Also meine Einspritzdüsen sind jetzt 500 km alt und bei mir tritt ähnliches auf (bei Strecken zwischen 15-25km), wobei die Stärke des Schüttelns an sich ja reine Definitionssache ist. Der Tipp mit den Zündkerzen scheint gar nicht so schlecht zu sein, da ich jetzt schon öfters gehört habe, dass vor allem die Bosch-Zündkerzen keine Kurzstrecken mögen. (Markus, mailto:altmercedesfahrer@gmx.de)
A: Also, mein M110er war unter 2500 U/min kaum fahrbar, so schüttelte und ruckte er. Ich habe neue Zündkerzen reingemacht (Bosch Gleitfunkendinger, genaue Typenbezeichnung habe ich jetzt gerade nicht parat; der Autoteilefritze hat sie aber anhand einer Vergleichsliste problemlos rausgesucht.) - jetzt kann ich im vierten Gang von 600 U/min an beschleunigen. Die Zündkabel werde ich aber zusätzlich noch tauschen. (Michael, mailto:michael.schueller@infraserv-knapsack.com)
Q: Der Motor meines 280SE/W116 hat Probleme. Ich nenne einfach Stichworte, vielleicht kann mir jemand helfen: 115Tsd.km, Super Plus zw. 12.5 .. 14.0 L/100km, 15W40 rd. 0.5 Liter/1000km
Der wagen wollte regelmäßig nach einigen 5..10km gar nicht mehr fahren, keine Gasannahme die Kraftstoffpumpe rasselte nach wenigen Minuten Lauf
Kraftstoffpumpe ist gewechselt, Fördermenge ist lt. Bosch in Ordnung, Drücke sind lt. Bosch in Ordnung, Daimler stellt zu mageres Gemisch auf 3 Zylindern fest, tauscht eine Düse probehalber, kaum Besserung also wird ein neuer Mengenteiler empfohlen "vorher können wir den Fehler nicht finden .." für 3500DM ein sehr schlechter Scherz. Also Reiniger in den Tank, gleich vier Packungen. Der Motor läuft wieder stabil, jedoch ab 160km/h klingelt es vereinzelt aus dem Motorraum, besonders an Steigungen. Das Ventil(?)geräusch der hinteren Zylinder ist klappernd hart, Ventilspiel ist aber korrekt. Der Motor ist insgesamt recht laut.
Gibt es sinnvolle Möglichkeiten, den Mengenteiler zu retten? Wie stelle ich eine gleichmäßige Einspritzmenge der Zylinder fest? Ist das Klappern der hinteren Zylinder bedenklich?
PS: Mein Fehler war, den 280SE ohne ausgiebige Probefahrt zu kaufen. Die Reparaturkosten belaufen sich mittlerweile auf 2500DM. Ich kann nur abraten, sich eilig zu entscheiden. Sollte ein hübscher Wagen sonst weg sein ("..der andere, der auch schon angerufen hat..") erst recht die Geldbörse zuhalten. Hektik lohnt nicht! (Jürgen, mailto:elberich@okay.net).
A: Also zwei Sachen konnte ich zur Einspritzanlage finden: Der Warmlaufregler kann zwei Ausführungen haben:
Für Motor M110.984-986 BOSCH Nr. 0438140 010 oder 057
Für Motor M110.987 muß es BOSCH End Nr. 057 sein.
Ab 10/1977 Heizwiderstand geändert 26 Ohm mit Sieb im Eingangsstutzen
Der Warmlaufregler regelt aus bei 530 mbar Unterdruck im Saugrohr. Der Steuerdruck beträgt nun 3,4-3,8 bar und NICHT mehr 5,0-5,8!
Einspritzventil: BOSCH-Nr.: 0437502010, Öffnungsdruck bei neuem Ventil: 3,5-4,1 bar, Öffnungsdruck bei altem Ventil: 3,0 bar
Kraftstoffpumpe: Bosch-Nr.: 0580254974. Sie benötigt bei stehendem Motor eine Spannung von min.11,5V Durchlauf (gemessen in der Rücklaufleitung nach dem Kraftstoffmengenteiler): 2L/min
Kraftstoffmengenteiler: Bei M110.985: Grauguß, bzw. nach Reparatur, Alu, mit Gewbemembran OHNE Druckausgleichsventil, Bei M110.984/986/987: Alu mit Gewbemembran MIT Druckausgleichsventil und geänderter Kennlinie.
Teilenummern (BOSCH): Grauguß: 0438100011, Alu - Ohne Druckausgleich:0438100084, Alu mit Druckausgleich: 0438100069
Luftmengenmesser: Teilenummer: 0438120032 (ab 01.10.1976 mit Kunstoffkappe auf der Leerlaufgemischregulierschraube, Teilenummer: 0438120026 mit Einstellvorrichtung für Leerlaufgemisch, Kennlinie im Luftmesser geändert, Sicherheitsschalter entfallen.
Schau mal nach, was auf dein Auto zutrifft, und Vergleiche die Werte. Vielleicht bist Du dann der Lösung des Fehlers etwas näher. Möglicherweise hat ein Bastler nämlich auch ein falsches Teil eingebaut ?! (Bernd, mailto:webmaster@zwoachzig.de).
Q: Die Oberseite des Armaturenbretts meines Autos (W116) wird geplagt von einem Riss. Die Ränder sind (noch?) flach. Frage: kann ich das reparieren? Wenn ja, wie? Ich habe mal gelesen, dass man an den Enden des Rissen kleine kreisförmigen Löcher schneiden muss, damit der Riss nicht länger wird. Das scheint mir aber nicht gerade einen verschönernden Eingriff. Lieber hätte ich eine Substanz mit dem ich der Riss dichten kann und die sich nachträglich in der Farbe des Brettes färben lässt (blau) (mailto:fidom@bart.nl)
Q: Kennt einer von Euch die Benzinpumpen, die man für den M117er nehmen kann? Ich habe mittlerweile die dritte eingebaut, diesmal aus einem W126 300SE. Jetzt springt er wenigstens schon mal an. Außerdem nimmt er nur Gas an, solange die Startautomatik aktiv ist. Danach geht er beim Gasgeben wieder aus. Kerzen und Kabel sind auch schon erneuert. Ich habe gehört, die neueren Jetronics brauchen ca. 5 atü Förderdruck. (Hares, mailto:latifk@smail.uni-koeln.de).
A: Mit 5 bar liegst Du ganz gut. Die Benzinpumpe ist übrigens bei den Motoren M100, M102, M110, M116 und M117 die gleiche. Die Teilenummer ist zwar ursprünglich die 116 091 03 01 aber die Ersatzteilnummer ist 116 090 00 50. Bei Bosch heißt sie 0580 254 974. Da der 102er (190 und 190E) Motor auch noch von ihr versorgt wurde sollte einer Beschaffung nichts im Wege stehen. (Bernd, mailto:webmaster@zwoachzig.de).
Q: Bei unserem W116er verkanten sich die Klappen im Klappenkasten (teil des Heizungskasten) manchmal. Der Heizungskasten ist jetzt ausgebaut (ziemlich aufwendige Angelegenheit trotz original Werkstattbüchern). Ursache des Verkantens ist der sich auflösende Schaumstoff mit dem die Klappen belegt sind. Als "Scharnier" der Klappen scheint der Schaumstoff im Original über die Klappenkante in einen Gehäusespalt zu gehen. Hat jemand Erfahrung mit den benötigten Maßen (Dicke und Überstand) sowie dem Material des Schaumstoffes oder evtl. Alternativen. (Michael, mailto:mclossa@aol.com).
A: 280 S/SE hatten 4-Gang-Automatik, fahren normal jedoch im 2. Gang an. Nur bei Kickdown oder in "L" kommt der 1. Gang, weswegen sich das Getriebe bei entsprechender Fahrweise verhält wie ein 3-Gang-Automat:
350/450SE hatten 3-Gang-Automatik, denn hier ist der Gang, der von seiner Übersetzung her einem normalen 1. Gang entspricht, gleich völlig weggelassen. Ausreichendes Drehmoment des V8 UND dazu der Wandler machens wohl möglich... (Beim 350SE drehen beim Anfahren mit zuviel Gas die Räder durch, obwohl die Automatik keinen "echten" 1. Gang hat) Natürlich will ich nicht bestreiten, dass der 280er im 1. Gang _schneller_ beschleunigt als im 2., solange die Straße griffig ist. (Uli)
Q: An meinem 280 SE (Bj. 79, original 54Tkm) quietscht die Vorderachse ganz gewaltig. Sie tut das sowohl bei jeder Bodenunebenheit als auch beim leichten Bremsen (sprich beim Eintauchen). Ich las in der Kaufberatung vom W108/109 das, dass "nur" der Querlenker sei, der "nur" gelegentlich abreisst. ANGST! Kann das auch andere Gründe haben ? Wie gehe ich bei der Prüfung am besten vor? (Markus)
A: Ich hatte das Problem auch bei meinem W116. Dieses Frühjahr zerlegte ich die Achsteile und stellte fest, daß am Querlenker vorne rechts ein Bolzen(1163330474) sich mit dem Federgehäuse (1163300175) festkorrodiert hat. Diese Erscheinung ist unabhängig von der Laufleistung und tritt deshalb auf, weil eindringende Nässe Korrosion auslöst. Das Federgehäuse ist die Gummilagerung des Querlenkers, Während der Bolzen eine große Schraube ist, die am Fahrzeugrahmen verschraubt ist und das Federgehäuse durchläuft. Bei Korrosion kann sich der Querlenker daher nicht mehr spannungsfrei bewegen und das Federgehäuse muß sich in sich selbst verdrehen.
Das geht nur durch Bewegung der Gummihülle, die dann das Quietschen verursacht. "Fetten" hilft gegen das Geräusch, beseitigt aber nicht das Problem. Passieren kann übrigens absolut nichts, Das Federgehäuse wird sich nur der Gummiteile entledigen, Das Spiel der Teile wird größer. Die Achsgeometrie läßt sich natürlich auch nicht mehr korrekt einstellen. Also am besten die Lagerungen lokalisieren und austauschen. (Christian Klippel)
Q: Wie drehe ich am besten die Kurbelwelle, ohne groß etwas abzubauen?
A: Man kann den Motor ebensogut mit einem "Ölfilterschlüssel mit Band" drehen, den man für weniger als 10,- in jedem Zubehörladen bekommt. Man legt hierzu den Ölfilterschlüsssel um die Riemenscheibe der Kurbelwelle und kann so den Motor ganz leicht durchdrehen, (aber bitte richtigrum!!!!).so kann man auch sehr präzise arbeiten und man braucht nichts abbauen. Es sei denn es ist ein 250CE oder so was "zugebautes" (Michi, mailto:kleinsani@gmx.de)
A: In der ebenen Halle oder Garage, 3. bzw. 4. Gang einlegen und schieben.
A: Startersteuerung (Klemme 50) mit 12 V z.b. über Taster oder Kabel versorgen. Zündung aus oder abklemmen.
A: Normalerweise an der Sechskantmutter an der Kurbelwellenriemenscheibe, ist aber fummelig und gefährlich für den Kühler. Ich drehe die Kerzen raus und dann in Laufrichtung das Lüfterrad. Sollte bei korrekter Riemenspannung gehen. (Klaus Rolfsmeyer, mailto:daimlerklaus@aol.com)
Q: Hallo, bei meinem 280SE w116 bj'79 kühlt die Klimaautomatik nicht mehr richtig. Ursache ist das Kühlmittel, es muß also neues rein. Weiß jemand ob es noch das alte FCKW-haltige gibt, oder ob man die Anlage umrüsten muß auf das neue Kühlmittel ohne FCKW. Was würde das in etwa kosten? (Janos, mailto:janos.bali@gmx.net)
A: Wegen reduziertem Kältemittelstand in meiner Klimaanlage rief ich bei der örtlichen Vertretung an. Man beriet mich sehr freundlich und ausführlich wie folgt: Das alte Kühlmittel darf nicht mehr eingefüllt werden und ist offiziell nicht mehr verfügbar. Preis für Umrüstung für einen W124/300TDT, 1989: Umruestung auf neues Kühlmittel: ca. 700-800DM. Falls Teile defekt sind: ca. 2000DM. Um einen genauen Preis nennen zu können, müsse er die Komponenten sehen (Eberhard, mailto:eberhard_geiger@hp.com).
A: Ich kann die Preisangaben von Eberhard bestätigen. Liegt aber lediglich ein Problem mit der der alten Flüssigkeit R12 vor (z.B. Kühlmittelmenge, Alter etc.) gibt es zwei günstigere Alternativen zur Benz-Werkstatt.
1. Angebot bei ATU machen lassen. Preis für die Umrüstung liegt bei einem W116/ 280SE/Bj. 78 bei ca. DM 450 (Stand April 2000). Umfang der Arbeiten: Ablassen der alten Flüssigkeit + Entsorgung, Spülen der Anlage, Wechseln des Trockner-Einsatzes, Einsetzen von neuen Dichtungen, Montage von Serviceanschlüssen, Füllen der Anlage mit R134 a, Entlüften, Abdrücken + Prüfung der Funktion.
2. Nach Frankreich, Schweiz oder Niederlande fahren und R12 einfüllen lassen. Kostenpunkt hier umgerechnet ca. DM 150 (Stand 1999) (Raoul, mailto:R-S.Donath@t-online.de).
A: Es geht auch billig in Deutschland! Es gibt für das nicht mehr zugelassene R12 zwei in Deutschland erlaubte Ersatzmittel. Sie heißen R409a und R413a, ich habe erst kürzlich 2 124er mit R409a befüllen lassen (R12 Reste wurden abgesaugt). Es ist somit kein unnützes Umrüsten der Klimaanlagen auf R134a nötig (die kühlen dann nicht mehr so gut wie mit R12). Das Ersatzmittel hat jede ortsansässige Klimafirma auf Lager und das Füllen hat bei mir pro Auto nur 150,-DM gekostet, Freundschaftspreis :-). Also schaut mal in die gelben Seiten und laßt Euch ein Angebot machen. (Sebastian, mailto:sebelknebel@freenet.de)
Q: Wer weiß, in welcher Reihenfolge man am besten die Windschutzscheibe einbaut? Erst die Chromleiste in das Gummi, dann das Ganze komplett einbauen? Oder erst Scheibe einbauen, dann die Chromleiste ranmachen? (Michael, mailto:mibuntins@web.de)
A: Erst die Chromleiste ins Gummi einsetzen, dann das Ganze komplett einsetzen. Anders hast Du keine Chance! Scheibe-dabei-schon-mal-kaputt-gemacht-Grüße, Jürgen (mailto:benzv8@gmx.de)
A: Nimm´auch eine stabile, reißfeste Kordel zum Einziehen des Gummis in den Rahmen. Man muß wirklich dran reißen wie ein Ochse auch mit Talkum oder Fett. Dann sollte von außen auch eine zweite Person die Scheibe an den Rahmen drücken und nicht verzweifeln, wenn die Scheibe zunächst etwas komisch im Rahmen liegt. Wenn die Scheibe eingezogen ist, sieht es wieder vernünftig aus. (Christoph, mailto:tangenz@aol.com).
A: Die Fensterheber (mech. und elektr.) sind völlig anders aufgebaut und deren Teile nicht kompatibel. Das Problem ist folgendes: Durch Schmutz und verharztes Fett (manchmal auch Rost) werden die Fensterheber schwergängig. Der Motor ist aber stark genug solange dagegen anzuarbeiten, bis die Alu-Gußplatte, auf der der Motor und der Scherenheber montiert ist, sich verwindet und irgendwann greifen dann Zahnrad und Ritzel am Motor nicht mehr ineinander. Alu-Guß läßt sich nicht richten, ergo muß ein neuer Heber her. (habe ich gerade viermal machen dürfen!)
Darum kann ich nur jedem empfehlen rechtzeitig die Türen zu öffnen und alles zu reinigen und anschließend neu zu fetten! (Micha, mailto:gismorex@aol.com)
Q: Bei meinem 75er W116er ging in der letzten Zeit das Schiebedach nur noch ganz langsam und anscheinend schwer. Ich hab es dann mal geölt und gefettet und jetzt reagiert es überhaupt nicht mehr. Das Problem hatte ich schon mal, aber damals ist es als ich einige Male fest den Schalter gedrückt hatte wieder angesprungen. Was kann man machen?
Es ist ein elektrisches Schiebedach (den w116er gibt es nicht mit mechanischem daher hab ich nix dazu geschrieben):-).
A: Dann kann ja eigentlich nur noch der Teleflex klemmen bzw. verkantet bzw. der Motor im Kofferraum defekt sein. Martin Jakubowski (mailto:Ria_und_Jaku@T-Online.de )
A: Meiner Erfahrung nach ist Fetten und Ölen schlecht, weil es durch Schmutzfang das Gleiten der Führungen verschlechtert. Wichtig ist:
1. Sauberkeit
2. Einstellung, d.h. das Schiebedach muß wirklich grade gezogen und geschoben werden sonst bleibt es hängen. (Oli)
Q: Am 23. und am Morgen des 24. 12 1999 habe ich mich in die (unbeheizte) Garage zurückgezogen und eine kleine Funktionsprüfung an meinem 450 SE/W116 durchgeführt. Dabei habe ich dann bemerkt, daß das E-Schiebedach nur unter erheblicher, manueller Hilfe dienstbereit ist! Eigentlich hatte ich es gut gefettet und im Sommer hat es noch prächtig funktioniert! Nun die Frage: Hat jemand dieses Problem schon einmal gehabt und kann mir helfen? Oder ist es normal, daß das Ding bei Temperaturen um 0°C klemmt? Außerdem: Wie kriegt man die seitlichen Dach-Verkleidungsteile ab, in denen die Haltegriffe befestigt sind (möglichst ohne was abzubrechen?!?)??? Sind die Dinger geklammert oder geschraubt; wenn letzteres, wo sitzen diese doofen Schrauben?? Der Zweck: Ich würde gerne die Schiebedachmechanik ein wenig pflegen, vielleicht nützt das was! (Roland Walta: mailto:Roland.Walta@tg.fh-giessen.de )
A: Erst einmal wünsche ich Dir ein gesundes Neues Jahr. Auch ich habe mich mit diesem Thema eingehend beschäftigen müssen. Gleiches trat auch bei meinem 260 SE (W126) auf. Vor 2 Jahren streikte mein Schiebedach. Es ging schwer zu schließen und machte unheimliche Geräusche. Nach dem Auswechseln der Mechanikelemente (Hubscharniere) trat immer noch keine Besserung ein, bis ich dann bemerkte, daß der Bowdenzug, der hinter dem Dachhimmel verläuft eine "Acht" hatte. Was war passiert: Durch das schwergängige Öffnen und Schließen des Daches suchte sich der Bowdenzug seinen Weg. Da das Führungsrohr des Bowdenzugs nach oben offen ist, wurde es kurzer Hand aufgedrückt und der Bowdenzug bildete eine Schleife.
Die Ernüchterung kam bei Mercedes-Benz, die für die Reparatur schlappe 2 Mille haben wollten. Ich zögerte lange und entschloß mich dann zur Reparatur. aber nicht bei MB sondern selbst. Also Sitzbank hinten raus, Seitenverkleidungen hinten seitlich, hinten oben sowie vorne und den Dachhimmel ab. Anschließend die Schiebedachwanne losgeschraubt, naja usw.. Nun ist die Sache wieder paletti. Dachhimmel schön straff, und das Dach funktioniert auch wieder. Ach so, ich verwendete für die Schmierung des Dachs kein Fett, sondern Silikonöl aus der Sprayflasche. Das Zeug schmiert unheimlich gut und wird bei Minus-Temperaturen nicht hart. Versuch es mal. (Joerg: mailto:joerg.mielinski@planet-interkom.de )
Wassereinbruch
Q: Mein 116er (280SE/'78)ist nicht ganz dicht. Anders ausgedrückt, er ist innen patschnass. Das Wasser steht im Kofferraum und im Fahrgastraum fahrerseitig. Ich habe schon versucht die Heck- und Frontscheibe sowie die Rücklichter mit Dichtmasse abzudichten (Terostat)und habe eine neue Kofferdeckeldichtung eingesetzt. Die vorderen Abläufe des Schiebedaches habe ich auch schon sauber gemacht. Hat aber alles bis jetzt nicht wirklich funktioniert. Laut Ersatzteilkatalog gibt es auch noch hintere Ablaufschläuche. Bis jetzt waren die aber bei meinem Wagen nicht auffindbar. Meine Frage jetzt: wie kriege ich meinen Benz trocken und wo sind die hinteren Ablaufschläuche? (Raoul, mailto:R-S.Donath@t-online).
A: Gegen das Wasser im Fahrerraum sind erst einmal die Plastik-Schottwände im Radlauf vorne ganz wichtig, trotzdem hab ich das Problem auch, obwohl ich Front- u. Heckscheibe peinlichst mit Silikon abgedichtet und die Gummilippen der Seitenscheiben ersetzt habe. Neulich erzählte mir ein Kollege aus der W108-Fraktion, daß das Wasser wahrscheinlich den Weg durch den Abdeckgrill des Lufteinlasses an den Scheibenwischern geht. Wollte ich gestern mal aufmachen, die sind aber mit Plastiknieten gesichert, die nur ausgebohrt werden können, und die ich mir vorher besorgen will. Kann sein dass sich dort das Wasser sammelt, und über eine poröse Durchleitung etc. in den Fahrgastraum kommt. (Matthias Kuhlmann, mailto:matthias.kuhlmann@gmx.de).
A: Bei meinem 450er kam auch nach Abdichtung der Scheibe immer noch Wasser in den Fahrerfußraum. Der Übeltäter war die Öffnung für die Haubenentriegelung. (Michael, mailto:schooby@hotmail.com).
A: Wir hatten ja noch ein paar Beiträge aus dem alten Forum, aber es könnten auch die Folien in den Türen sein, die das Wasser durchlassen. Denn Türdichtungen sind ohnehin nie ganz dicht (Bernd).
A (Zusammenfassung): Das Problem war eigentlich eine Ansammlung einer Reihe Probleme bedingt durch das Alter des Wagens. Ich habe vor fünf Wochen eine neue Windschutzscheibe + neue Dichtung einbauen lassen und gleichzeitig die Gummidurchführung des Haubenzuges mit Dichtmasse zugespritzt. Seitdem ist der Innenraum knochentrocken.
Bei der Geschichte mit dem Kofferraum habe ich die Rückleuchten abgedichtet mit Dichtmasse, da mir hier neue Dichtungen (Stück DM 100) zu teuer waren. Seitdem steht nur noch Wasser in der Mulde auf der Fahrerseite. Ich habe mir deshalb die Mühe gemacht mich in den Kofferraum zu legen und mit einer Taschenlampe nach der Ursache für das Wasser zu suchen. Des Rätsels Lösung war die Heckscheibendichtung, der sich nächste Woche meine Werkstatt annehmen wird. (Raoul).
A: Mein 116er hatte das auch. Feuchtigkeit unter den hinteren Fußmatten kam bei mir dadurch, daß Wasser von vorne nach hinten durchgelaufen ist. Also links vom Fahrerfuß in der Rinne und rechts vom Beifahrerfuß in der Rinne jeweils unter der Matte. Woher das Wasser kommt, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich habe die Windschutzscheibe mit Silikon abgedichtet und das hat schon viel ausgemacht, aber keine 100% Dichtigkeit gebracht. Wenn man über die Lüftungsschlitze (bei den Scheibenwischern) Fußmatten (aus Gummi, eigentlich für den Innenraum) legt (die sind so schwer und werden vom Wind nur selten fortgetragen), ist das Wasser erträglich. An sie neuralgischen Stellen habe ich jeweils Küchenrollen-Papier hingelegt, das ich regelmäßig (oder besser regenmäßig) wechseln muß. Seitdem habe ich hinten kein Wasser mehr unter den Fußmatten und vorne gibt es auch keine Sintfluten. [K.H.]
Q: Hatte der 116er eigentlich bei Auslieferung in den Wagenheberaufnahmen Stöpsel, wie der 124er z.B.? Diese Frage ist hier kürzlich aufgetaucht, ein Bekannter von mir restauriert gerade seinen eigenen Erstbesitz (!), und kann sich dunkel an so was erinnern, sagt er zumindest. Ich bin der Meinung, da waren keine Stöpsel. Wer weiß es? (Andreas Illenberger a.illenberger@gmx.net)
A: Keine Stöpsel (Andreas, AnJu171167@aol.com)
Q: Nach langer Standzeit (1,5 Jahre)habe ich den Wagen bewegen wollen. Nach allen Kontrollen stellte ich beim lenken fest, daß ein starker Widerstand zu spüren war und lautes Knattern zum Vorschein kam (Öl ist im Ausgleichsgefäß).
A: Ist es vielleicht möglich, daß die Vorderachse vorm Abstellen nicht ausreichend abgeschmiert wurde und daher diverse Gelenke festgerostet sind, die der Servohilfe einen erhöhten Widerstand entgegensetzen? Oder zuwenig Öl im Vorratsbehälter (Markierungen)? (Klaus Rolfsmeyer, mailto:daimlerklaus@aol.com)
Q: Kann man den 280er Motor (280 SE), Bj. 75 meines 116er nur mit Super + fahren ? Wie ihr wißt, ist der Spritpreis in den letzten 12 Monaten massiv hochgegangen, jetzt auch noch die Sch... Steuererhöhung. Geht nicht auch Super ohne+ oder Normal ? Unter welchen Voraussetzungen / Leistungseinbußen / Risiken fürs Motorleben? (Michael Hahn: mailto:Michael.Hahn@psychiat.med.uni-giessen.de )
A: Wenn Du mit 95 ROZ fahren willst, muß man die Zündung darauf einstellen, Du verlierst ein paar PS. Das ist der ganze Zauber. Andreas Illenberger (mailto:a.illenberger@happynet.at )
Q: Ich hätte mal eine Frage zur ABS-Bremsanlage im 123er. Meiner ist jetzt ca. 1 Jahr abgemeldet rumgestanden (natürlich im trockenen), aber als ich neulich rausgefahren bin um an meine Teile für den /8 zu kommen bin ich erschrocken. Die ABS-Kontrolleuchte lächelte mich mit einem miesen Grinsen an. Ich habe bis jetzt noch nicht allzuviel Zeit gehabt mir das genauer anzusehen, aber z.B. der Flüssigkeitsstand der Anlage ist i.O. und bremsen tut er eigentlich nicht erheblich schlechter. Ich kann mir nur vorstellen das die Bremsklötze fest sind oder die Anlage entlüftet gehört. Aber vielleicht weis ja von euch einer mehr, denn wenn das doch umfangreicher ist als ich meine,dann lass ich davon momentan die Finger, weil ich hab schon genug mit meinem /8 zu tun (Hätt IHN halt blos gern wieder mal gefahren) (Mario, mailto:oeki47@planet-interkom.de)
A: ganz einfache Lösung. Motor an, fahren, fahren, fahren (schneller als 40 km/h, einmal bremsen, aus ist die Lampe. (kein Witz!!!) (Rudolf Körper, mailto:Rudolf.Koerper@t-online.de)
Q: Ich möchte auf meinen 240er 6 1/2Jx14 Felgen draufziehen. Der TÜV meint das ja auch genehmigen zu können, wenn ET30 gegeben. (Es gab bei den Felgen laut DB übrigens nur ET30.) In meinen Felgen steht die Teile-Nr. 1084001002 und 6 1/2Jx14 mit einem Stern, jedoch keine ET..! Laut DB muß in jeder Originalfelge die ET drinstehen, sonst könnte es eine Kopie sein. Im Grunde ist es mir fast wurscht, ob es eine Kopie ist, weil die dann wirklich verdammt gut ist, aber es würde mich trotzdem interessieren, ob es sowas gibt, oder ob es auch Originale ohne ET.. gibt. Aus dem Archiv(bei W123) konnte ich herauslesen, daß ich die Felgen wieder hübsch bekomme, indem ich sie Sandstrahlen und Pulverbeschichten lasse. Ist das Pulver transparent? Wird dabei die ganze Felge oder nur die Vorderseite bearbeitet? Kann man hinterher Klebegewichte benutzen, um die Felge nicht zu beschädigen? (Marco, mailto:marco@exzenter.uni-hannover.de)
A: die Sache würde ich wie folgt beurteilen: Wenn die Teilenummer drinsteht, ist es ein Originalteil. Ein weiteres Merkmal sind die in die Bolzenlöcher eingesetzten Stahlringe. Allen Kopien fehlt der Stahlring, die Radbolzen werden direkt ins Alu geschraubt. Wenn das Warenzeichen (der Stern) mit eingegossen ist, ist es ein Originalteil. Wenn ich mich recht erinnere, steht in meinen Füchsen auch keine ET-Angabe.
Die Räder werden nicht mit Sand, sondern mit speziellem Granulat gestrahlt.
> Ist das Pulver transparent?
Wenn Du es so haben willst, ja. Ansonsten kannst Du unter verschiedenen Farben wählen.
> Wird dabei die ganze Felge oder nur die Vorderseite bearbeitet?
Sie wird vollständig bearbeitet.
> Kann man hinterher Klebegewichte benutzen, um die Felge nicht zu beschädigen?
Aber sicher. Und nimm die Originalgewichte vom Daimler. (Lutz, mailto:leo13@gmx.de)
Nachträglicher Einbau eines Tempomats
A: Ein nachträglicher Einbau ist kein Problem. vorausgesetzt dein Wagen besitzt ein autom. Getriebe. Logisch. hin und wieder bekommst du auch welche vom Schrott. Achte beim Ausbau unbedingt auf den kompl. Kabelbaum, Steuergerät (unterm Lenkrad) Tiptaster am Blinker, Stellgerät im Motorraum sowie den Unterdruckschlauch nebst Gummiverteiler (vier Arme). (Andreas, mailto:atelier-kleist@t-online.de)
A: Der Einbau ist wirklich kinderleicht, das geht auch bei Wagen mit Schaltgetriebe. Obwohl MB damals nie Tempomaten bei Schaltgetrieben eingebaut hat, gibt es dennoch einen Kupplungsunterbrecherkontakt original bei MB. Bis denn, Thorsten (mailto:windhues@uni-duisburg.de)
A: W123 Typ 230 01/76 bis 05/80:
Das Ventilspiel bei kaltem Motor (20°C) beträgt für die Einlaßventile 0,10 mm und für die Auslaßventile 0,20 mm. Bei warmen Motor (60°C +/- 15°C) muß jeweils um 0,05mm erhöht werden!
ab 06/80: Das Ventilspiel bei kaltem Motor (20°C) beträgt für die Einlaßventile 0,15 mm und für die Auslaßventile 0,30 mm. Bei warmen Motor (60°C +/- 15°C) muß jeweils um 0,05mm erhöht werden!
Besser ist die Einstellung bei kaltem Motor, da die Bauteile nur schwerlich auf die richtige Temperatur hin zu prüfen sind und die Angaben sich i.d.R. auf kalte Motoren beziehen. Intervall alle 15.000 km bis 05/80, ab 06/80 alle 20.000 km! (Frank Osthues)
A: Also ich bin letztens jämmerlich am Einstellen der kalten Ventile gescheitert. Egal was ich gemacht habe, mein Diesel hat fürchterlich genagelt. Als ich das Auto dann zu einer MB-Werkstatt gegeben habe, um die Ventile dort einstellen zu lassen sagten sie mir, daß das immer beim warmem Motor gemacht wird, da die theoretisch berücksichtige Wärmeausdehnung bei kalten Ventilen eigentlich nie den tatsächlichen entspricht. Ich habe mich auch nur deshalb für den kalten Motor entschieden, weil es angenehmeres Arbeiten ist. Sinnvoll ist es wie gesagt bei warmem Motor. (Thorsten Windhues: mailto:windhues@uni-duisburg.de)
Q: Seit etwa einem halben Jahr zittert die Nadel des Oeldruckanzeigers, wenn das Oel sehr warm ist. Das Verhalten der Nadel ist sonst völlig normal, d. h. bei warmen Motor etwa 1 bis 2 Bar im Leerlauf und sofort 3 Bar bei Vollgas. Jedoch kommt es sehr häufig (nicht immer) vor, daß im Leerlauf die Nadel anfängt zu zittern. Hmm. Das habe ich so noch bei keinem meiner Diesel gehabt. Habt Ihr 'ne Idee ? ( Martin Jakubowski, mailto:Ria_und_Jaku@t-online.de).
Zu beobachten sind 2 Verhalten: schwankender Öldruck bei Leerlauf, sofern unter Anschlag - Ursache ist i.d.R eine schwankende Leerlaufdrehzahl. Der Druckmesser ist dabei *sehr* empfindlich - meist kann man Leerlaufschwankungen, die auf dem Manometer sichtbar werden, auf konventionellen DZM gar nicht sehen.
A: Nach einem erfüllten Arbeitstag verlasse ich vor einer Stunde meine liebe Firma und begebe mich zu meinem lieben Auto. Dieses schielt bedauernd auf einen luftverlassenen Hinterreifen. Prima, kein Problem, sogar die große Werkzeugkiste ist im Auto. Alufelge runter, Ersatzrad rauf und festgeschraubt. Kurzes stutzen meines Ich's. War da nicht 'mal was von wegen unterschiedlicher Länge der Radschrauben für Alu- und Stahlfelgen? Und man soll sie nie verwechseln? Die Letzteren seien nämlich kürzer, da das Felgenmaterial dünner ist. Und die Längeren auf der dünnen Felge verhakeln sich in der Trommelbremse, wenn man ihnen Gelegenheit dazu gibt. Kurzerhand als Feststellbremse gelöst und das Rad von Hand gedreht, dabei Streifen von Metall auf Feder gehört. Also besser nicht fahren. Andere Schrauben sind im Auto nicht vorhanden. Resultat: zurück an den Schreibtisch ins Warme und warten auf die nächste S-Bahn, die praktischerweise 200 m entfernt von hier abfährt. Dann nach Hause und vom treuen 230SL die Radschrauben klauen in der Hoffnung, daß sie auch auf ein 20 Jahre neueres Auto passen. Moral: für alle unter Euch, die Alufelgen haben, könnte mein trauriges, selbstbemitleidetes Schicksal Anlaß sein, die Schraubenversorgung an Bord ihres Vehikels zu überprüfen und ggf. richtigzustellen. (mailto:eberhard_geiger@hp.com)
A: Tja, das ist mir auch schon mal passiert. Ich hab dann das Stahl-Reserverad vorne montiert mit den langen
Radschrauben vom LM-Rad und es hat prima funktioniert. (mailto:MARTINBUTZKI@aol.com)
Q: Ich will bei meinem /8, Originalbereifung 185/80-14 die Grösse 195/70-14 auf Barockfelge 6J14 eintragen lassen. Weiß jemand von euch wo ich bei Daimler eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" oder wie das heißt herkriegen kann? (Franz, mailto:frabrau@gmx.de)
A: Von Daimler wirst Du wohl keine Freigabe bekommen. Ich habe heute wegen einem ähnlichen Problem mit dem Service-Center telephoniert (069-953 072 66) und habe dort die Antwort bekommen, dass Daimler nur die
Reifen freigegeben hat, die auch im Schein/ Brief drinstehen. Eine andere Möglichkeit ist mit einem Reifenhersteller in Kontakt zu treten und nach Freigaben zu fragen. Manche haben auch auf ihrer Homepage die Möglichkeit die Freigaben abzufragen. Die letzte Möglichkeit sind natürlich die freundlichen Herren beim Tüv. Normalerweise habe die dicke Bücher mit sämtlichen Freigaben für die jeweiligen Autotypen. (Raoul, mailto:R-S.Donath@t-online.de).
A: Mercedes hat für den /8 auch die 195/70 R 14 freigegeben, allerding Baujhrabhängig. Mein ex 230.6 / Bj 71 durfte sie leider nicht fahren. Du musst bei DB mit der Fahrgestellnummer direkt anfragen, was aber in der Ndl. kein Problem ist. Meines Wissens liegt es an der Stärke der Lenkstockhebel, die bei den frühreren Modellen für die Kräfte dickerer Reifen nicht geeignet waren. AB einer bestimmten Fgst. N° geht's aber ganz offiziell. (Tobi, mailto:TobiMah@gmx.de).
Q: Ich überlege mir seit längerem den Kauf eines W107 SL Cabrio, und wollte da aber mal wissen: Ist so ein Auto überhaupt alltagstauglich? Kann man auch im Winter problemlos fahren, gibt es genügend Platz für 2 Personen + Gepäck und wieviel Sprit braucht den z.B. ein 500 oder 420SL ? (Jakob, mailto:firmitas@gmx.net)
A: Schau doch mal bei www.107sl-club.de vorbei. (Heribert, mailto:neugebauer@cityweb.de)
A: Ich habe einen 380SLC und brauche zwischen 12.5 und 16 l/100km. Ansonsten sehr robuste, etwas teure, aber alltagstaugliche Autos! (Timo)
Q: Ich möchte meinen Benz (W107) mit neuer Edelstahl-Auspuff-Anlage und KAT nachrüsten. Gibt es einen Lieferanten, der eine Komplettanlage liefert? Welchen Hersteller von Edelstahl-Anlagen kann man empfehlen?
A: Ich habe zwar keinen W107, aber dafür einen schönen 200/8 von 1976, in den ich bei der Firma Paul Wurm in Stuttgart einen G-Kat nachrüsten lassen habe. Die Anlage reinigt das Abgas auf Klasse Euro 2, wodurch mich der Benz nur noch 240,- DM Steuer im Jahr kostet. Das System habe ich seit 1,5 Jahren und rund 15.000 km und arbeitet einwandfrei! Ob Dir Paul Wurm auch gleich eine Edelstahlauspuffanlage mit einbaut, ist sicher nur eine Preisfrage.
Aber ganz billig ist der Spaß nicht. Nur Regelungstechnik, Katalysator und kompletter Einbau (ohne evtl. Neuteile der Abgasanlage) haben bei mir 3.000 DM incl. MWSt. gekostet. Dazu habe ich noch die kontaktlose Zündung einbauen lassen, so daß insgesamt 3.197,- DM zu überweisen waren. Aber ich bereue keine Mark! Ulrich (mailto:ulrich_keuch@hotmail.com )
Q: Ich habe vor mir einen W116 280SE zu kaufen, da mich diese Autos schon lange faszinieren. Da ich aber weder den Platz noch das Geld für ein zweites Auto habe, würde mich einmal interessieren, ob die 280er auch heute noch alltagstauglich sind. Ich fahre ca. 20.000km im Jahr und brauche mein Auto. Wie sieht es eigentlich mit der Ersatzteilversorgung aus?
A: Fahre einen w 116 280SE 1978 mit 115000 km. - Aber schon gar keine Probleme, bis halt auf die Benzinkosten. Allerdings möchte der 116 wo erforderlich gerne mal durchgeschweißt werden und "Wasserdichtungen" sollte man auch überprüfen und gegebenenfalls erneuern. (seeanner, mailto:akupunkturpraxis@t-online.de)
A: Selbstverständlich sind 116er alltagstaugliche Fahrzeuge. Ob Dein Exemplar im speziellen vielleicht aber schon zu schade für den Alltag ist, weiß ich natürlich nicht. ET-Versorgung ist rundum gesichert, gibts alles bei MB. (Abgesehen von speziellen Innenausstattungsteilen vielleicht) Verschleiß- und Technikteile alles verfügbar. (Andreas Illenberger, mailto:a.illenberger@gmx.net)
A: Zwar fällt der Wagen genau so wenig auseinander wie andere, allerdings sind Ersatzteile richtig schön schmerzhaft teuer. Es kann schon sein, daß ein unfähiger (gar nicht so selten!!) KFZ-Mechaniker mitteilt, der Mengenteiler der K-Jetronic sei hinüber. Das kostet dann rd. 3000.- DM. Damit ist der Wagen aber noch lange nicht das Geld mehr wert, könnte nach der Reparatur vielleicht statt 2500.- nun 3000.- bringen im Ernst. Hobby o/k/. Gebrauch mit Verbrauch (20 TSD km/a) lieber nicht.
Q: Ich will mir demnächst einen W116 zum Herrichten zulegen. Wieviel muß man für ein noch zu rettendes Fahrzeug (ca. Zustand 3) ausgeben?
A: Wenn man ein gutes Händchen hat, (noch) nicht viel: ich zum Beispiel habe einen 450 SEL im Hinterhof einer Werkstatt entdeckt und für 1000 DM erstanden. Das Auto war zwar 4 Jahre aus dem Verkehr, hatte aber fast kein Rost und eine TÜV-Vollabnahme überstand er nach etwa 700 DM Reparaturen. Das Ding ist ein absoluter Traum, wenn denn auch mit klein(st)en Eigenheiten. Ich habe hier und da schon mal wieder einen W116 entdeckt, der einen guten Zustand mit einem noch moderaten Preis verband (1200-1600 DM), habe aber auch höllisch viel höhere Vorstellungen für ein im Moment noch nicht sehr hoch zu bewertendes Auto unter die Augen bekommen. Freddy, 21.12000 (mailto:Fred_speedmaster@hotmail.com )
Q: Es geht um einen W116 280SE Bj.78, den ich morgen mal ganz unverbindlich probefahren werde: Er ist laut Eigentümer in einem exzellenten Zustand mit 115tkm, scheckheftgepflegt, rostfrei und "903"-blau. Aber nun hat sich der Erstbesitzer folgenden schlechten Scherz geleistet: Bei den ganzen vielen anderen Extras, die dem Wagen so mit auf den Weg gegeben wurden (Klimaautomatik, MAL, Asp.re., Becker Mexico, ZV, EFH...), hat er doch glatt nicht an ein eine AUTOMATIK gedacht!
Meine Fragen also: - Wie hoch fällt der "Fahrspaßverlust" bei fehlendem Automaten aus? Bei meinem 230 CE bin ich sehr gut ohne ausgekommen.
Obwohl man an soetwas natürlich nicht denken sollte, frage ich trotzdem: Bekommt man so einen im Falle des Falles überhaupt verkauft?
Ist das Schaltgetriebe ähnlich robust wie sein Automatik-Pendant?
Ich weiß, Ihr werdet sagen, daß mein pers. Eindruck entscheiden sollte (recht habt Ihr!), aber vielleicht könntet Ihr ja trotzdem zu den beiden letzten und objektiven Fragen etwas sagen? (K. Majoros, mailto:majoros@t-online.de)
A: Hätte er lieber die normale Klimaanlage genommen, von der Klimaautomatik hört man nichts gutes. Und Zentralverriegelungen sind nach 22 Jahren in der Regel undicht. Fehlersuche kann langwierig sein. Jetzt aber zu dem, was Du eigentlich wissen wolltest:
> Bei meinem 230 CE bin ich sehr gut ohne ausgekommen.
Damit ist ja schon mal eine Menge gesagt. Dann wird Dir der 280SE wohl auch Spass machen. Wobei ich persönlich allerdings finde: je größer der Wagen, umso besser paßt die Automatik. Ich will nicht dauernd im Getriebe umrühren müssen. Hängt allerdings auch vom Einsatzgebiet ab - außerhalb der Stadt fehlt einem die Automatik wohl nicht so sehr.
> Bekommt man so einen im Falle des Falles überhaupt verkauft?
Ich denke, dass mehr 116-Käufer nach Automatik suchen als nach Handschaltung. Die Farbe dunkelblau ist allerdings ziemlich gefragt.
> - Ist das Schaltgetriebe ähnlich robust wie sein Automatik-Pendant?
Nur von den Fünfgang-Getrieben hört man, dass sie sehr früh verschleissen. (Uli)
A: ist doch eingentlich völlig egal. Du mußt erstmal wieder einen finden mit dieser Laufleistung und dieser Ausstattung. Ein 6'er mit Schalter ist ebenfalls spannend, ein V8 mit Schalter geht sogar wesentlich besser und wenn Du doch Automatic willst ? Kein Problem ! Etwa ein bis zwei Tage Arbeit und Dein Wagen hat ein Automatic-Getriebe. Habe neulich beim Händler wieder mal ein Super-116er-Schnäppchen gesehen und jetzt aber festhalten: 450SEL 6.9, Velour Grau, Klimaautomatic, MAL, eFH, SSD, Kopfstützen hinten und angeblich nur 155 TKM gelaufen. Zu einem Mega-Angebot'spreis von 18000 DEM (in Worten: ACHTZEHNTAUSEND). Der Sitz war bereits mit einem Lederflicken genäht (Flanke). Wassereinbruch auf der Hutablage, Lichtschaden in der Rückbank, Stoßstangen und SSD durchgerostet, vordere Stoßstange + Radlaufchrom verbeult. Kotflügelübergänge vorne beide durch. Heckschürze durch. Und ein nahezu nackter Frosch, da die meisten Extras sowieso bereits Serie waren. Die Farbe war noch ätzender Braun/Braun und nicht mal Metallic. In einem Wort: Brotlos !
Was ich damit sagen wollte, ein guter 116'er ohne Wasser- oder größere Rostschäden ist immer die erste Wahl. Wenn er dann noch als Beigabe ein paar funktionierende Goodies hat. Bestens !
Die Klima-Automatik ist zwar sensibel, aber bei regelmäßiger Wartung sollte auch hier kein Problem entstehen.
Die Substanz ist alles, der Rest ist eigentlich fast Nebensache. Diese Sichtweise ist eigentlich für alle DB-Youngtimer anwendbar. Vor allem aus dem problematischen Jahrgängen. (Martin Jakubowski, mailto:Ria_und_Jaku@t-online.de)
A: Nun, die Schaltung meines 116 hakelt sich einen zurecht, das ist nicht mehr bequem. Außerdem sind mechanische Getriebe - glaube ich - etwas lauter. Die Kupplung zu wechseln kann entweder nervig oder teuer werden. Und wer weiß, wie lange die jetzige schon drin ist.
Das Argument überhaupt ist der Verbrauch : 1.2 Liter sind viel.
Außerdem ist ein Schalter besonders wohl am Berg etwas hurtiger. (Joe)
Hallo Sternengemeinde,
Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach dem 280 SE meiner Träume, bis jetzt wollte sich jedoch noch kein rechter Erfolg einstellen, was natürlich sehr schade ist. ABER: Anscheinend habe ich so lange gebraucht, um auch die Möglichkeit eines 450ers in Betracht zu ziehen. Bisher habe ich diese Alternative stur ignoriert, weil ich Angst hatte, gleich zu übertreiben. (Ich hatte bis jetzt einen wunderschönen 230 CE.) Kaum hatte ich heute die Hemmschwelle, darüber nachzudenken, überwunden, kamen mir auch schon die folgenden Sachen in den Kopf, die mich seitdem nicht mehr in Ruhe lassen:
1.: In der Anschaffung sind 280er und 450er doch ungefähr gleich teuer!
2.: Da ich mit meinem eigenen Auto nur relativ wenig unterwegs bin ( ca. 500 km im Monat) käme ich bei 5 L Mehrverbrauch des 450 SE gegenüber dem 280 SE ( Stimmt doch, oder? So 15 L gegenüber 20 L ?) auf Mehrkosten von lediglich 50 Eiern monatlich.
3.: Die Haftpflichtversicherung ist bei den Klassiker-Tarifen zumindest fast gleich teuer, oder?
4.: Bleiben noch die Steuern: Mit einem G-Kat wäre auch diese Differenz nicht größer als ca. 400 DM im Jahr.
5.: Dafür entschädigt der größere Motor mit mehr Kraft ( Habe aber bisher nur 280 SE´s gefahren) und die Wagen sind im allgem. besser ausgestattet!
So. Jetzt wißt Ihr, was mich so in letzter Zeit bewegt. Bitte sagt mir, ob diese Gedanken allzu naiv sind und es noch andere Sachen zu berücksichtigen gäbe (Reparaturanfälligkeit o.ä.) oder ob ich mir wirklich zwei zusätzliche Töpfe gönnen soll! (K. Majoros, mailto:majoros@t-online.de)
A: Daß die 450er besser ausgestattet sein sollen, als die 280er halte ich für ein Gerücht. Habe schon 450er gesehen, nackt wie der Mond! Ansonsten ist es wirklich Wurst. Der Karosseriezustand ist das eigentliche Kaufargument. Der Rest läßt sich nachbasteln. Und die Wahl des Motors sollte da eindeutig hintangestellt werden. (Andreas Illenberger, mailto:a.illenberger@gmx.net).
A: Zuerst wollte ich dir vom V8 abraten, bin aber beim Nachrechnen zu dem Schluß gekommen, daß du in allen Punkten recht hast. Selbst die Kat-Nachrüstung (sofern du ein Auto ohne Kat kaufst) ist gemäß Wurm-Preisliste beim V8 nur ca. DM 500, teuerer als beim R6. Auch die Reparaturanfälligkeit ist sicherlich nicht höher, eher im Gegenteil, da die Achtzylinder noch höhere Laufleistungen erreichen als die Sechszylinder. Allerdings: Falls du letztenendes doch mehr fährst als bisher geplant, geht es natürlich Sprit-technisch schon ins Geld. (Amadeus Rayhle, mailto:ar@designstudio.de)
Q: Ich bin schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem W116 in gutem Zustand. Nun habe ich die Möglichkeit, einen 450SEL 6.9 zu erstehen. EZ 1979, scheckheftgepflegt, 2. Hand, 103TKM. Dazu die üblichen üppigen Extras. Der Wagen ist in einem optisch einwandfreiem Zustand, kein bißchen Rost zu sehen, nicht an den Radläufen, den Wagenheberaufnehmern, Schürze etc. Der Wagen stammt aus einer größeren privaten Benz-Sammlung und soll 17.000 DM kosten. Vom tatsächlichen technischen Zustand kann ich mir noch kein Urteil bilden: Ich habe noch nicht unter die Haube geschaut. Er macht aber einen sehr guten Gesamteindruck und ist zur Zt. auch angemeldet.
Ich möchte die vielleicht Erfahrenen unter Euch fragen, wie ihr das Verhältnis Fahrspaß Unterhaltskosten beurteilt: Lohnt sich die Investition, oder doch lieber einen W116 280SE? [Ich würde dem 6.9 ein Saisonkennzeichen verpassen und ein Sommerfahrzeug draus machen.] Außerdem ist natürlich interessant, ob es dieses Modell zum Klassiker schafft (für mich ist er es schon) und auch eine Wertanlage darstellt. Ist dem so? Wie beurteilt Ihr den Anschaffungspreis? Nach der Lektüre einiger Kleinanzeigen, erscheint mir die Spanne beim 6.9er sehr breit. (Thorben Kasch, mailto:thkasch@aol.com).
A: Der 6.9l ist der zu Zeit am meisten unterbewerteste Mercedes. Er ist ein perfekter Klassiker mit ordentlichen Fahrleistungen. Sollte der angebotene Wagen technisch in Ordnung sein, sind 17.000 DM völlig in Ordnung. Achte bei einer Probefahrt auf die Kühlwassertemperatur, ob diese bei normaler Fahrt über 90 Grad geht. Wenn ja, wird es leider etwas teuer. Wichtig bei 6.9er sind die Sonderausstattungen. Vor allem bei einem 79er sind ABS, Klimaautomatik und elektr. Fondbank wichtig bzw. gefragt. Gerne gesehen sind auch noch Standheizung und 4fach Sitzheizung. Gut ausgestattete 6.9er sind immer gefragt und deutlich wertstabiler, da es auch möglich war, einen 6.9er relativ nackt zu bestellen.
Am Schluss bleibt festzuhalten, dass es schon immer teuer war Mercedes zu fahren, 6.9er fahren um so mehr. Es ist bei diesem Wagen überflüssig über Verbrauch, Steuer, ET-Kosten zu reden, da er immer am meisten nimmt. (Rudolf Körper, mailto:Rudolf.Koerper@t-online.de).
A: Ein sechsneuner ist geil, Fahrspaß ohne Ende - ich sag's aus eigener Erfahrung. Wenn der Zustand (ungeschweißt) und KM-Leistung (org) und Scheckheft (lückenlos) Deines Angebots stimmen, ist Dein Preis ok. Die Unterhaltskosten sind enorm. Unter 20 L kommst Du nur auf der Autobahn bei ruhiger Fahrweise. Aber man will ja auch mal Spaß... Ersatzteile sind viele sechsneunertypisch und sauteuer. Ein 280SE ist doch keine Alternative, verhältnismäßig lahm und soviel sparsamer nun auch nicht. Und der sechsneuner wird im Wert nicht viel weiter fallen, das H-Kennzeichen rueckt naeher... (Hartmut, mailto:cool.haddie@gmx.de).
A: Wenn du dir den Einstandspreis (ca. 15.000DM) leisten kannst und über hohe Unterhaltskosten hinwegsehen kannst, JA! [Ich würde dem 6.9 ein Saisonkennzeichen verpassen und ein Sommerfahrzeug draus machen.] Außerdem ist natürlich interessant, ob es dieses Modell zum Klassiker schafft (für mich ist er es schon) und auch eine Wertanlage darstellt. Ist dem so? Er wird sicher zum Klassiker werden. Neben Alter und Modellgeschichte zählt hier besonders auch die besondere Motorisierung. ABER! Es wird nie so wie bei den Cabrios (W111,W107)sein, die gleich den Liebhaberstatus erreichen ohne jemals Gebrauchtwagen gewesen zu sein. Auch ist der Wertzuwachs gering, als Wertanlage nur dann interessant, wenn du dein Geld vor der Steuer verstecken willst. Für mich gelten 6.3 und 6.9 als die am meisten unterbewertesten Mercedes Modelle.
>Wie beurteilt Ihr den Anschaffungspreis? Nach der Lektüre einiger Kleinanzeigen, erscheint mir die Spanne beim 6.9er sehr breit.
So aber auch der Erhaltungszustand. Bevor du ja oder nein sagst, mußt Du Dir den Wagen selber genau ansehen, bzw. von einer Person deines Vertrauens durchsehen lassen. Sonst addieren sich zum Kaufpreis noch teure Instandsetzungen. (Konrad, mailto:linckh@gmx.net).
Q: (450 SEL)
A: ich bin seit einem Jahr stolzer und sehr zufriedener Eigentümer eines 450 SEL von '75. Der 450er-Motor ist so finde ich - die richtige Motorisierung für dieses schwere Auto (wenn man sich die hohen Steuern geben will). Was soll's: wenn Du es so machst wie ich, hast Du ein durch eine geringe Anfangsinvestition und günstige Ersatzteile alles in allem nicht sehr kostspieliges Auto. Mein Umfeld hat mit ihren 30.000-40.000 DM Neuwagen-Opels u.- Golfs da mit Finanzierungskosten und Wertverlusten mehr an der Backe. Ich hab 1000,-- DM gezahlt (hab das Auto von einer Firma gekauft: der Wagen war das Direktionsfahrzeug (somit: 1 Vorbesitzer !!)) und dafür ein gutes Exemplar mit fast rostfreier Substanz bekommen (die Firma hat ihn bei Benz immer warten lassen). Reparaturen sind schon immer mal fällig, meist aber leicht durchführbar und - wie gesagt - auf Grund der (noch) guten Teileverfügbarleit nicht zu teuer. Allerdings werden die SELs immer seltener, da viele in den letzten paar Jahren wohl entweder in die Presse kamen, ausgeschlachtet wurden oder in den Magreb verschifft wurden. Ich hab meinen auf Saisonkennzeichen laufen, so würde ich auch sagen, eine Kat-Nachrüstung lohnt sich in meinem Falle auch nicht so richtig. In 5 Jahren sollte die Kiste Oldtimerstatus bekommen können. Blöd ist, wenn man einen '78´-'79er kauft; der braucht entsprechend länger! Da ist noch was anderes: es gab/gibt(?) anscheinend Probleme, die Steuerung für den geregelten Kat mit der D-Jetronic zu harmonisieren (zuviel störender "Elektrosmog"). Weiß nicht ob das gelöst ist (betrifft nur die Kisten bis '75. da ist natürlich der besagte '78-'79er mit K-Jetronik besser dran). Noch was zur Langausführung: eigentlich empfindet man den SEL gar nicht als so lang: innen hat er genug Platz, ist aber nicht superüppig (ich bin 190cm groß, meine Freundin 180; wenn jemand Großes noch hinten mitfährt, geht es gerade (weiß nicht, wie das dann erst bei den SE's dieser Welt ist). Die lange Optik von der Seite finde ich übrigens ganz cool, allerdings stinkt der im Vergleich etwas kurze Vorderau etwas ab. Und in Punkto Straßenlage ist das Auto - trotz Länge - echt klasse: selbst in forsch gefahrenen Kurven reagiert er nicht zu schwerfällig, ansonsten echt Brett.
Zu Spritverbrauch: ich fahre mal gern gemütlich (Autobahn mit 110-120, mal gern sehr schnell (eher selten) (180-220km/h): bei gemütlicher Fahrt: ca. 13-14 l; bei Bleifuss vielleicht 25-26 l (oder mehr?). Naja, man soll das alte Eisen ja sowieso nicht so oft scheuchen!
Also: der W116 450er ist angesichts seines günstigen Preises, seiner Nähe zum Oldtimerstatus, und aller oben erwähnten Punkte ein geeignetes Liebhaberobjekt (wenn man - wie ich - auch entsprechend bekloppt genug ist). (Freddy, mailto:fred_speedmaster@hotmail.com).
A: Also, daß der SEL _wesentlich_ ruhiger auf der Straße liegt kann ich nicht bestätigen, habe beides schon besessen. Er ist _ein wenig_ schwerfälliger. Allerdings müßte man um wirklich vergleichen zu können, zwei Exemplare in nahezu identischem (möglichst gutem) technischem Zustand haben. Ich denke mal, eine ausgeleierte Lenkung macht beim Fahrgefühl mehr Unterschied, als 10cm Radstand. Davon abgesehen finde ich den SEL in der Seitenansicht nicht so stimmig, irgendetwas passt mir da nicht, sieht fast so aus, als ob das Auto einen "Buckel" hätte. (Andreas Illenberger, mailto:a.illenberger@gmx.net).
A: Es scheint so zu sein, das der SEL einen kleinen Buckel hat.^Ich habe mir nochmals die technischen Daten auf angesehen und muß feststellen, daß die Fahrzeugbreite und Höhe, gemessen jeweils vorne an der A-Säule und hinten an der C-Säule voneinander abweicht, und sogar zwischen 280 und 350 auch noch. Offenbar wurden andere Materialstärken verbaut und/oder die Bleche haben tatsächlich um die notwendige Festigkeit zu bekommen, eine andere Form. (Bernd, mailto:webmaster@zwoachzig.de).
A: Für mich war der 450 SE/SEL die richtige Wahl. Die 450er sind meist besser ausgestattet als kleinere 116er, man bekommt mehr Auto fürs Geld. Sicher verbraucht er eine Menge (meine 450 SE verbraucht bei ziemlich konstant 100 auf der Autobahn 13l/100km, im sanft gefahrenen Normalbetrieb so um die 19l/100km. Nach oben gibt es aber je nach Fahrstil sicher keine Grenze. Da ich das Auto aber nicht als Alltagsfahrzeug nutze, fällt der hohe Verbrauch nicht so sehr ins Gewicht. Viel mehr stört die hohe Steuer. Aber der 350er soll auch nicht viel sparsamer sein, und das Drehmoment ist deutlich niedriger. Der 6.9er fiel bei mir deshalb aus, weil er zu selten ist und daher einige Spezialteile nur sehr teuer zu bekommen sind. Und die 280er sind viel gefragter und damit sehr oft überteuert. Was meinen SE betrifft, bin ich immer wieder positiv über die Ersatzteilpreise überrascht, das was ich bisher brauchte war richtig erschwinglich. Und es ist alles noch gut zu bekommen, es gibt kein Ersatzteilproblem außer daß die Teile selten auf Lager sind. Noch ein Tip: Wenn Du Dich auf die Suche machst- nimm Dir viel Zeit. Es ist sehr viel überteuerter Schrott auf dem Markt. (Michael, mailto:schooby@hotmail.com).
A: Eigentlich kann ich Dir den Diesel im 116 nicht empfehlen. Sein Durchzug ist mit den heutigen Power-Dieseln noch nicht zu vergleichen. Turbo-Diesel war damals noch ganz neu und die Zylinderkopfdichtungen gar nicht so dicht. Wegen der Automatik braucht er auch 13l und Nageln war auch noch angesagt (V8 klingt einfach besser). Außerdem gibt es den 300SD nur in der fürchterlichen US-Optik (Sealed-Beam, Stoßstangen). (Markus T)
A: Wenn du in den USA kaufen solltest (sehr wahrscheinlich die erfolgversprechende Lösung), der Preis wird dich erstaunen, bis zu 5000$ werden für normal verschlissene Fahrzeuge gezahlt. Dazu kommen noch 800 $ Verschiffung und auf alles 10% Zoll und darauf noch 16%MWSt. Definitiv zu viel Geld, für das Gebotenen, schon mal daran gedacht selber tätig zu werden, also W116 besorgen, Motor organisieren, Werkstatthandbuch, geänderte Teile bestellen und frisch ans Werk? (Konrad: mailto:linckh@gmx.net )
A: Hallo, ich habe bei meinem 280 SE (Bj. 76, D-Jetronik !) letztes Jahr einen Kat nachrüsten lassen, nachdem ich den ersten Steuerbescheid bekam. Ich nehme an, dass deiner auch noch die alte Einspritzpumpe hat. Letztes Jahr gab es die günstigsten Angebote bei folgenden Herstellern:
-Karl-Heinz Grywotz, 45966 Gladbeck, ohne Mwst. unter DM 2000,--, Schlüssel Nr. "77"(also bis Ende 2001: DM 13,20 pro 100 ccm, danach: DM 21,20 pro 100 ccm)
-Väth Motorentechnik, 63768 Hösbach, ohne Mwst. DM 2550,--, Schlüssel 77.
Letztes Jahr gab es für diese Motoren noch keinen Kat mit Schlüssel "25", also neueste Euro-Norm. Ich würde aber auf jeden Fall nachfragen. Da könnte man bis zur H-Nummer fast DM 1000,-- sparen. (Thomas Ebell, mailto:ebell@uni-bonn.de)
Q: Bin gerade stolzer Besitzer eines 280 CE Coupés geworden. Möchte nun gerne einen G-KAT einbauen lassen. Wer kann mir hierüber Informationen geben oder kennt eine günstige Werkstatt in Köln / Berg.Gladbach, die sich damit auskennt. Frank Hanussek (mailto:mail@bossi.de).
A: Man kann zwischen günstig und auskennen unterscheiden. Auskennen: wurm-einbaubetriebe siehe auch www.wurmkat.de -> Einbaubetriebe auch Preise sind hier zu finden.
Neben den Schlüsselnummern gibt es auch kontrollierte und gute Arbeit.
In der nähe von Köln: Fa. Pflitsch in Solingen. Ist einer der ältesten Einbaubetriebe von Wurm. Hier gibt es nebenbei auch noch eine gute Beratung. Thomas Guth (mailto:tguth@rumms.uni-mannheim.de )
Auto Lenz Katalysatoren etc. http://www.auto-lenz.de/
Autogas www.autogas.de
Batterien: http://www.uni-mainz.de/~dunin/Bat/Batterie.html
Clubs: www.mercedesclubs.de
Ersatzteile für Mercedes-Benz Pkws ab Baujahr 1959: www.dbdepot.de
Geländewagen von Mercedes-Benz: http://www.tufa.de/G-Club/
Katalysator: http://home.t-online.de/home/Auto-Bastian/katalysator.html
Katalysator: http://www.wurmkat.de
Katalysator: http://home.t-online.de/home/LENZ-Katalysator/
Katalysator-Forum (von Paul Wurm): http://f18.parsimony.net/forum32198/
Kleinanzeigen: www.dhd.de, www.sperrmuell.de
Lambda-Sonde: http://www.uni-mainz.de/~dunin/Lambda/Lambda.html
Mercedes-Benz Altteilecenter, www.mbatc.de
Mercedes-Benz Discussion List , http://hsb.baylor.edu/html/easley/mercedes/welcome.html
Mercedes Classic Center, Literatur: http://www.mercedes-benz.com/d/mbclassic/center/techlit1.htm
Öl: (various motorcycle oil articles, engl.) http://tempest.ece.uiuc.edu/~cburian/mc/oil/
Oldtimer-Markt (Zeitschrift): http://www.oldtimermarkt.de/
Reifenhaftung: http://www.uni-mainz.de/~dunin/Reifen/Reifen.html
Repairs of Mercedes (bulb replacement, wiper motor, Tempomat bzw. cruise control, in English): http://www.mindspring.com/~houlihan/merc/repairs.htm http://f1.parsimony.net/forum1221/messages/3200.htm (Tempomat bzw. Cruise Control)
Sprit bzw. Gasoline (engl.): http://www.faqs.org/faqs/autos/gasoline-faq/
Verein der Heckflossenfreunde VDH: http://www.v-d-h.de
Vergaser: http://rrr.de/~agento/technical/vergaser.htm
W116, niederländisch: http://users.bart.nl/~fidom/
W116, BenzV8, 350 SE und Co. www.w116benzv8.de
W116, zwoachzig.de - Ihre W116-Seiten im Internet: http://www.zwoachzig.de
W126: http://www.mb-w126.de
W126-Forum: http://f11.parsimony.net/forum16936